Paradies für Schmetterlinge

Ein Paradies für Schmetterlinge

Blüten im Garten locken Schmetterlinge an, und es ist immer eine große Freude, die bunten Falter zu sehen. Eine vielfältige Bepflanzung aus Zwiebelblumen, Stauden und Sommerblumen, die vom Frühjahr bis in den Herbst blühen, bieten den Schmetterlingen und anderen Insekten viel Nahrung. Im Frühjahr sind es Krokusse, Hasenglöckchen und Wildtulpen, später Zierlauch, Sonnenhut, Sonnenblumen und der Sommerflor, die die Tiere anlocken. Im Spätsommer und Herbst blühen dann noch Schmuckkörbchen, Zinnien, Studentenblumen und einige andere Arten. Eine besonders lange Blütezeit garantieren Blumenmischungen.

Vergiss aber nicht, dass der schöne Besucher mal eine hässliche Raupe war. Als Falter können die Tiere Nektar an verschiedenen Pflanzen saugen, die Raupen sind aber auf bestimmte Nahrungspflanzen angewiesen. Ohne die gefräßigen Raupen auf den Blättern der Pflanzen kann es keine Falter geben. Darum sind auch Pflanzen für die Schmetterlinge wichtig, die du vielleicht nicht magst, weil sie nicht dekorativ sind oder manchmal sogar lästig.

Der Ockergelbe Dickkopffalter saugt zum Beispiel Nektar an Kleeblüten, und seine Larven fressen an Wiesen-Lieschgras und anderen Gräsern. Darum brauchen diese Schmetterlinge ungestörte Wiesen mit Klee, die nicht gemäht werden. Die Raupen des Gemeinen Bläulings und verwandter Arten findet man an Klee (Hornklee, Weißklee, Luzerne etc.). Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral, Distelfalter und Landkärtchen fressen ausschließlich Brennnesseln. Diese Arten fühlen sich in Gartenteilen wohl, in denen die von ihnen benötigten Wildpflanzen ungestört wachsen können. Ein kleines Stück naturnaher Garten mit Wildblumen, Klee und Brennnesseln reicht aus, um vielen Tieren einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Die Raupe vom seltenen Schwalbenschwanz frisst an Doldenblütlern wie Dill, Fenchel und Möhren. Zugunsten der Schmetterlinge solltest du ihre Raupen an diesen Pflanzen dulden, auch wenn sie dort als Schädlinge auftreten.

 

 

Mit speziellen Wildblumenmischungen kannst du für Schmetterlinge und andere Insekten naturnahe Rückzugsgebiete anlegen. Die Mischungen enthalten viele verschiedene ein- und mehrjährige Blütenpflanzen und Gräser. Hier finden Schmetterlinge und ihre Raupen Nahrung. Viele Schmetterlinge überwintern als Puppe an ihren Nahrungspflanzen oder im Boden unter Laub. Eine Schmetterlingswiese solltest du darum im Herbst nicht mähen.

Auf diese Weise kannst du dich mit wenig Aufwand jedes Jahr wieder über bunte Schmetterlinge im Garten freuen und leistest gleichzeitig einen Betrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

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