JuniorGärtner

Ein Naturgarten ist toll, denn es macht riesigen Spaß die Natur zu beobachten, insbesondere die Tiere. Du musst gar nicht viel tun, um sie in deinen Garten zu locken. Sie lieben bunte Blüten, gute Verstecke, ruhige Ecken, eine Trinkquelle und eine gemütliche Badestelle. Und sie werden sich erkenntlich zeigen: Tiere machen deinen Garten lebendig und sorgen dafür, dass er gesund bleibt und du dickes Obst und Gemüse ernten kannst. Vielleicht hast du vor einigen von ihnen Angst, aber das musst du gar nicht, denn im Grunde wollen sie nur friedlich ohne große Störung leben, genau wie du.

Marienkäfer – der beste Freund des Gärtners

Marienkäfer sind die besten Freunde eines jeden Gärtners. Ihre Larven sind zwar klein, haben aber einen gewaltigen Appetit auf Blattläuse und andere kleine Insekten, die große Schäden an Pflanzen anrichten können. Ein Marienkäfer kann bis zu drei Jahre alt werden und frisst im Laufe seines Lebens bis zu 5000 Blattläuse.

Ein Nest für Marienkäfer

Um den Winter gut zu überstehen suchen sich Marienkäfer trockene und warme Ritzen und Nischen und kommen dann im nächsten Frühjahr wieder zum Vorschein. Vielleicht hast du ja den ein oder anderen selbst mal in deinem Zimmer entdeckt und dich gefragt, was er im Dezember hier nun zu suchen hat. Damit er nicht lange nach einem Winterschlafplatz Ausschau halten muss, kannst du ihm ganz einfach ein kuschliges Nest bauen und dies an einem geschützten Platz aufhängen.

Du brauchst:

  • 1 Stück Wellpappe
  • 1 Schere
  • 1 saubere Plastikflasche
  • Zweige
  • Draht zum Befestigen
  • Verzierung, wenn du magst
  1. Bitte einen Erwachsenen, den Boden der Plastikflasche abzuschneiden. Schneide die Wellpappe auf die Breite der Flasche zu.
  2. Nun rollst du die Pappe so eng wie möglich, ohne dabei die „Wellen“ zu zerdrücken und steckst diese Rolle in die Flasche.
  3. Stecke in die Mitte ein paar Zweige, auf denen die Käfer landen können.
  4. Nun suchst du eine trockene, geschützte Stelle in deinem Garten wie z.B. in einem Strauch oder in einer Efeuhecke. Achte dabei darauf, dass der offene Boden der Flasche tiefer hängt als die Öffnung, damit mögliches Wasser abfließen kann.

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