1. Der Plan

Vor deinem Blumenzwiebeleinkauf solltest du den zukünftigen Standort bzw. das Pflanzgefäß für deine neuen Gartenbewohner festlegen. Dann überlege dir, in welchem Zeitraum du dir eine Blüte wünschst und welche Farben du kombinieren möchtest. Vielleicht legst du auch schon fest, welche Sorten du kaufen willst. Sobald dein Plan steht, kann es auch schon losgehen.

2. Die Pflanzformel

Deine Blumenzwiebeln brauchen Platz, um sich zu entfalten. Der Pflanzabstand für kleinere Zwiebeln beträgt ca. 5 cm, für größere ca. 10 cm. Bei der Pflanztiefe kannst du dir folgende Pflanzformel merken: Sie sollte doppelt so tief sein wie die Dicke der Zwiebel.
Ausnahme: Bei der Pflanzung in Kübeln brauchst du nur einen Fingerbreit Platz zwischen den Zwiebeln zu lassen.

3. Die Pflanzung

Vor dem ersten Frost solltest du deine Blumenzwiebeln gepflanzt haben. Dazu lockerst du die Erde auf, hebst ein Pflanzloch aus und setzt die Zwiebel mit der Spitze nach oben ein. Deine neuen Gartenbewohner mögen keine nassen Füße, deswegen solltest du bei sehr dichten Böden (Lehm) Sand oder Kies als Drainage untermischen.

4. Weiter gehts…

Nun deckst du die Blumenzwiebeln mit einer Schicht Erde ab, drückst diese leicht an und gießt zum Abschluss dein Werk, um die Bewurzelung zu beschleunigen. Je schneller sich Wurzeln bilden, desto schneller ist die Zwiebel gegen Frost und Kälte gewappnet.

5. Kleines Helferlein

Ein Zwiebelpflanzer erleichtert dir die Arbeit ungemein – besonders wenn es gilt, größere Mengen in der Erde zu versenken. Und er funktioniert ganz einfach: in die Erde stechen, drehen, aus der Erde herausziehen, Zwiebel reinsetzen, Erde wieder drauf, fertig.

Pflanzanleitung auf YouTube

Schau dir auf unserem Youtube-Channel an, wie du Blumenzwiebeln richtig pflanzt!

Knolle oder Zwiebel?

„Vielleicht ist es dir auch schon mal aufgefallen, dass einige Blumenzwiebeln wie kleine vertrocknete Erdklumpen aussehen und hart wie Steine sind. Dabei handelt es sich botanisch im eigentlichen Sinne nicht um eine Zwiebel, sondern um eine Knolle. Beispiele dafür sind Anemonen und Ranunkeln. Vor dem Pflanzen solltest du diese Knollen für einige Stunden in lauwarmes Wasser legen. So wächst ihre Größe durch das aufgesogene Wasser bis auf das Doppelte an und Austrieb und Wachstum werden positiv unterstützt. Übrigens sind Knollen von Anemonen klein, schwarz oder dunkelbraun und sehr unregelmäßig geformt. Anders als bei Blumenzwiebeln lässt sich bei den Knollen nicht erkennen, wo oben und unten ist, sodass man sich die Frage stellt: “Wie rum soll ich diese einpflanzen?“. Das ist aber bei den Anemonen egal, denn beim Austrieb wachsen die Anemonen automatisch nach oben, sodass sich die Frage von oben und unten gar nicht stellt.“

Expertentipp

Knolle oder Zwiebel?

„Vielleicht ist es dir auch schon mal aufgefallen, dass einige Blumenzwiebeln wie kleine vertrocknete Erdklumpen aussehen und hart wie Steine sind. Dabei handelt es sich botanisch im eigentlichen Sinne nicht um eine Zwiebel, sondern um eine Knolle. Beispiele dafür sind Anemonen und Ranunkeln. Vor dem Pflanzen solltest du diese Knollen für einige Stunden in lauwarmes Wasser legen. So wächst ihre Größe durch das aufgesogene Wasser bis auf das Doppelte an und Austrieb und Wachstum werden positiv unterstützt. Übrigens sind Knollen von Anemonen klein, schwarz oder dunkelbraun und sehr unregelmäßig geformt. Anders als bei Blumenzwiebeln lässt sich bei den Knollen nicht erkennen, wo oben und unten ist, sodass man sich die Frage stellt: “Wie rum soll ich diese einpflanzen?“. Das ist aber bei den Anemonen egal, denn beim Austrieb wachsen die Anemonen automatisch nach oben, sodass sich die Frage von oben und unten gar nicht stellt.“