Wie baue ich ein Igelhaus?

Unser Freund, der Igel zum Beispiel, hat es nicht leicht. Er steht seit 25 Jahren unter Tierschutz, aber es geht ihm trotzdem zunehmend schlechter.

Igel überwintern, haben aber fast nie ein warmes und schützendes Plätzchen für sich. Wir können Ihnen aber helfen indem wir ihnen ein kleines, schützendes Plätzchen in unserem Garten einrichten.

Natürlich reicht ein Haufen toten Holzes, Reisig und Laub aus, aber wer dem Igel wirklich helfen will, der baut ein Igelhaus. Man kann Igelhäuser in den verschiedensten Varianten bauen – aus Holz, Stein, Wein-oder Obstkisten etc.

Es gibt ein paar Eckdaten, die für alle Häuser gleichermaßen gelten:

  • Alle Häuser sollten einen Hohlraum von 30x30x30 cm haben
  • Der Eingang sollte 10 x 10 cm groß sein, um zu verhindern, dass andere Tiere (z. B. Katzen oder Hunde) in das Haus eindringen können
  • Das Haus sollte allgemein vor Regen, Nässe und Feuchtigkeit schützen
  • Das perfekte Nestmaterial ist in diesen Fall Stroh
Baue ein Igelhaus und helfe somit den Igeln bei der Überwinterung

Ich habe mich für die sicherste Variante entschieden: Ein Igelhaus aus Holz und zeige Euch nun, wie der Zusammenbau funktioniert:

Als Erstes müssen wir das Material zusammenstellen:
Für die Wände und Boden brauchen wir:

  • 2 Bretter (1 Vorder- und 1 Rückseite): 43,7 x 40 x 1,8 cm
  • 3 Bretter (1 Boden und 2 Seitenwände): 56 x 40 x1,8 cm
  • Schrauben 35 mm lang, 4 mm breit (einige)
  • 1 Brett (1 Einschubholz): 36,4 x 39,6 x 1,8 cm
  • Leisten (4 Stück): 1,5 x 1,5 x 25 cm und passende Schrauben
  • Dachlatten (2 Stück, um das Haus daraufzustellen): 40-50 cm

Für das Dach brauchen wir:

  • 1 Dach (Schnitzelpressholz) 80 x 90 x 1,2 cm
  • Leisten (4 Stück): 1,5 x 1,5 x 25 cm und passende Schrauben
  • Sturmhaken (2 Stück), Senkmuttern (passend für Dackdicke) und Schrauben.
  • Plastik (Allzweckplane): 2 x 3 m und Paschnägel

Die Maße sind hier wichtig, weil sonst das Haus nicht zusammenpasst. Wer die nötigen Materialen nicht Zuhause liegen hat, kann diese ganz einfach im nächsten Baumarkt erwerben. Und nun geht es los:

  1. Am Vorderbrett und Einschubholz ein 10 cm großes Loch aussägen (Keine Sorge, das war schon das Einzige, was Ihr sägen müsst)
  2. An den beiden Seitenwänden, mit 10 cm großen Abstand zum kurzen Seitenende, zwei der Leisten anbringen. Zwischen den Leisten sollte ein Abstand von 1,8 cm sein.
  3. Nun befestigen wir die Vorder- und Rückseite und die Seitenwände am Boden an den 1,8 cm großen Seiten.
  4. Jetzt kümmern wir um das Dach. Legen Sie das Dach möglichst mittig. Nun markieren wir uns die rechte Ecke der Vorderseite und die linke Seite der Rückseite. Hier werden nun die restlichen 4 Leisten angebracht. Jeweils 2 an jeder Ecke, mit ungefähr 3 cm Abstand von den Ecken. Damit geht man sicher, dass das Dach nicht einfach verrutscht.
  5. Die Senkmuttern genau gegenüber der Ecke, wo wir die Leisten angebracht haben, anbringen. Auch hier wieder ein paar cm Abstand lassen.
  6. Nun müssen wir die Senkmuttern dort anbringen, wo die Sturmhaken die Vorder- und Rückseite berühren.
  7. Als letzten Schritt, um das Dach fertigzustellen, bringen wir die Allzweckplane an der unbebauten Dachseite des Dachs mit den Paschnägeln an. Keine Sorge, falls die Plane über steht, ist dies so gewollt, damit der Regen besser abtropft.
  8. Jetzt kann das Zwischenholz mit dem von uns eingesägten Loch spiegelverkehrt zu dem anderen Eingang zwischen die Leisten geschoben werden.
  9. Zuletzt stücken wir alles noch mit Stroh aus, dann befestigen wir das Dach und das Igelhaus ist fertig.
  10. Nun nur noch im Garten auf die Dachlatten aufstellen und schon hat ein Igel ein Zuhause.

JuniorGärtner

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