Der Garten ist für alle da. So ist es natürlich wünschenswert. Denn Groß und Klein möchten die Zeit an der frischen Luft ganz persönlich für sich gestalten und genießen. Oft gehen die Meinungen, wofür der Garten gut ist und genutzt werden könnte jedoch auseinander.

Kennst Du das auch? Für Dich ist es wichtig, dass du spielen, entdecken und etwas Naschen und Probieren kannst. Aber das ist manchmal schwer mit den Ideen der Eltern zu verbinden, die Zierbeete haben und viele Gartenregeln aufstellen.

Mit Mama und Papa den Garten planen

Am besten ist es, Ihr teilt den Garten auf. In Flächen für Mama und Papa und in „Kinderflächen“. Dabei ist es aber auch wichtig, dass Ihr gemeinsame Flächen plant, auf denen Ihr gemeinsam spielen, grillen oder ausruhen könnt.

Wie wäre es, wenn Ihr einfach mal Euren Traumgarten vorher aufmalt und ihn dann Euren Eltern zeigt. Dann habt Ihr schon eine super Verhandlungsbasis, die Eure Eltern bestimmt auch überzeugt. Eine gute Rasenfläche ist für den Familiengarten sicher unentbehrlich. Es ist gut, die einzelnen Gebiete gut sichtbar kenntlich zu machen. Vielleicht magst Du Dir ein Schild malen, auf dem zum Bespiel steht „Tims Reich“, „Lena‘s Grüne Ecke“, „Mama‘s Kräuterbeet“ oder „Papa‘s Grillplatz“.

Was soll es in meinem Garten alles geben.

Natürlich brauchst du Rasen zum Toben und Ball spielen, aber evtl. gibt es noch Platz für ein eigenes Naschbeet mit zum Beispiel Erdbeeren, Blaubeeren, Radieschen und Möhren.

Vielleicht hast Du eine Lieblingsfarbe, die Du besonders bei den Blumen im Auge behalten willst. Wenn Du Gelb magst, dann passen zu Dir Sonnenblumen, gelbe Zinnien, Ringelblumen und Studentenblumen. Diese Blumen lassen sich alle kinderleicht aussäen, vereinzeln und pflanzen.

Aber auch Gemüse kann in Deiner Lieblingsfarbe leuchten, wie zum Beispiel die gelben Zucchini ‚One Ball‘ oder ´Orelia`. Aber auch, wenn Du andere Farben magst, findest Du in unserem Blumen- und Gemüsesortiment genau das Richtige für Dich.

Erstelle mit Mama und Papa oder Oma und Opa eine Pflanzenliste mit Pflanzen, die bei Dir nicht fehlen dürfen. Nachdem diese Liste fertig ist, müsst Ihr besprechen, wie viele von den einzelnen Pflanzen Platz haben und ob auch alles umgesetzt werden kann.

Denkt auch daran, dass es unter den Pflanzen gute und schlechte Nachbarschaft geben kann. Pflanze zum Beispiel Bohnen und Erbsen nicht nebeneinander. Möhren und Zwiebeln hingegen stehen optimal zusammen.

Zucchini One Ball , F1
Zucchini Orelia, F1

Ich kann schon alleine säen, pflanzen, pflegen und ernten

Es gibt viele verschiedene Samen, die du selber aussäen kannst. Und es gibt viel zu entdecken. Die Saatkörner der unterschiedlichen Pflanzen sind unterschiedlich groß und haben verschiedene Formen. Allein die verschiedenen Samenkörner können Dich schon zum Staunen bringen.

Nach getaner Aussaat kannst Du nun einige Tage später beobachten, wie die Samenschale aufspringt und die verschiedensten Pflanzen entstehen. Das fesselt Dich ganz sicher.

Nachdem die Aussaat geklappt hat, kommt die Pflege Deiner jungen Pflänzchen. Gießen, Unkraut zupfen und Düngen darfst Du nicht vergessen. Belohnt wirst Du kurze Zeit später, wenn Du mit Deinem Erntekorb stolz durch Dein Beet gehen kannst.

Alle Deine Sinne gärtnern mit

Gärtnern ist niemals langweilig, weil es immer etwas zu tun oder zu beobachten gibt. Schon bei der Aussaat kannst Du die Erde riechen und fühlen.Beim Buddeln in der Erde findest Du allerlei Krabbeltiere und sicher auch den einen oder anderen Regenwurm, den Du beobachten kannst. Wie Du ein Regenwurm-Hotel baust, das schreiben wir in einem der nächsten Juniorgärtnerartikeln.

Später, wenn Du Dein eigenes Gemüse oder Naschobst erntest und vernaschst, wird Dir auch nochmal bewusst, wie viele verschiedene Geschmäcker von süß bis herb, von erdig bis erbsig, Deine Arbeit erzeugt hat.

Spürst Du wie toll das Werkeln in der Natur sein kann?!

JuniorGärtner - Lege dein eigenes Beet an
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