Gastautoren im Portrait: Sarah Stiller … stellt sich vor

Über mich

Rosenbesessen, Gardenista und meist Erde unter den Fingernägeln. Gebürtige Münchnerin, gelebt und gearbeitet an der Ostküste der USA, in Frankreich und in der Schweiz. Seit 2008 wächst mein Cottage Garten am Ammersee.

Ich bin verheiratet, habe drei Söhne im Alter von zwölf, zehn und zwei Jahren. Bevor ich dem Grün vor meiner Haustür verfallen bin, habe ich auf den internationalen PR-Bühnen getanzt, mal angestellt, mal selbstständig.

Meinen „grünen Daumen“ entdeckte ich…

Nachdem ich meine Kindheit und Jugend neben dem Hofbräuhaus verbracht habe, kam die gärtnerische Leidenschaft mit meinem ersten Balkon. Schnell habe ich festgestellt, wie sehr es mich glücklich macht, draußen zu sitzen, von Grün, Duft und Blüten umgeben zu sein und damit den tristen Blick in den Hinterhof zu kaschieren.

Gartenarbeit ist für mich…

Entspannung, Ursprünglichkeit, Glück und purer Genuss.

Meine Lieblingspflanze

Die Rose. Die Rose, die Rose, die Rose. Am besten dunkelpink, gefüllt und duftend. ‚Charles de Mills‘, wenn ich mich für eine entscheiden müsste.

Aber zu einem Cottage Garten gehört die Vielfalt, die Blütenfülle und die Abwechslung. Deswegen dürfen bei mir auch Tulpen, Akeleien, Herbstanemonen, Stockrosen, argentinisches Eisenkraut, Astern, Kosmeen, Klematis, Pfingstrosen, Rittersporn, Katzenminze… (ich kann nicht mehr aufhören!!!) auf keinen Fall fehlen.

Das säe ich am liebsten aus

Kosmeen, Wicken, Levkojen und Zinnien. Die gibt es bei mir jedes Jahr. Ich ziehe sie vor, und nachdem es jedes Jahr viel zu viele sind und die leeren Flecken im Beet schnell voll sind, freuen sich meine Nachbarn und Freunde.

Das darf in meinem Garten auf gar keinen Fall fehlen

Gute Erde. Das A und O für einen üppigen und prachtvollen Garten. Dünger gibt’s bei mir selten, stattdessen sorge ich jedes Jahr dafür, dass die Startbedingungen für meine Pflanzen optimal sind. Dann läuft das Gartenjahr fast von allein.

Mein Lieblingsgartenplatz

Der Liegestuhl. Den ich je nach Sonnen- oder Schattenstand gerne quer durch den Garten schleife.

Mein Expertentipp

Genießt euren Garten. Nehmt euch die Zeit, ihn einfach nur zu bestaunen und euch über Kleinigkeiten zu freuen. Der Löwenzahn in der Wiese oder das Unkraut im Beet können auch mal kurz warten oder ignoriert werden. Ein Garten sollte nicht ein weiterer Stressfaktor sein, sondern der kleine Urlaub vom Alltag.

Mein Blog

Schluss mit langweiligen Gärten! Mehr Platz für Blütenfülle und Lebensfreude. Das ist meine Vision. Und möglichst viele davon zu begeistern, dass es nicht mehr Arbeit, sondern mehr Freude macht, meine Mission.