Produkte Gründüngung

Gründüngung Rundum-Kur für den Boden

Biene auf Phacelia

Die Gründüngung ist ein jahrhundertealtes, natürliches Verfahren der Bodenverbesserung mit vielen Vorteilen. Die Gründungspflanzen aus dem Sortiment von Sperli´s Gartendoktor helfen bei der Bodenkur.

Positive Wirkung von Gründüngung

Gründünger hat gegenüber einer Schwarzbrache (Boden ohne Bewuchs) viele Vorteile. Die Pflanzen beschatten die Oberfläche, wodurch der Boden vor Sonne, Hitze und starker Wasserverdunstung geschützt wird. Zugleich wird der Aufprall von Regenwasser und Wind gemindert, was wiederum einem Verschlämmen und Verkrusten bzw. Abtrag der Bodenoberfläche entgegenwirkt. Blühender Ölrettich, Gelbsenf, Buchweizen und Phacelia locken Nützlinge in den Garten und dienen als Insektenweide. Die Wurzeln der Gründüngungspflanzen lockern tiefere Bodenschichten, nehmen Restnährstoffe auf und verhindern deren Auswaschung in das Grundwasser. Schwere Böden können durch tiefwurzelnde Gründüngungspflanzen wie Leinsaat und Serradella aufgeschlossen werden. Dazu können Schmetterlingsblütler wie Ackerbohnen, Sommerwicken oder die verschiedenen Klee-Arten mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft gewinnen. Arbeitet man die abgemähten Pflanzenreste in den Boden ein, kommen die Nährstoffe der Nachkultur zugute. Nicht zuletzt wird das Unkrautwachstum unterdrückt.

Auch Gründünger muss fachgerecht ausgesät werden

Damit positive Effekte wie die Nährstoffanreicherung durch Leguminose oder die Nematodenbekämpfung durch Tagetes gut funktioniert, müssen Gründüngungspflanzen lange genug auf einer Fläche stehen. Im Brachejahr sind sie die Hauptkultur und bleiben zwei bis drei Monate auf dem Beet. Möchte man den Boden nur zwischendurch vor Austrocknung und Auswaschung schützen, kann die Kulturdauer natürlich auch kürzer sein.

Die Aussaatzeit ist bei den Kulturen unterschiedlich, liegt aber meist zwischen April und August. Für die Aussaat wird das Saatbeet genauso vorbereitet wie für eine Gemüsekultur: Eine feinkrümelige Bodenstruktur herstellen, das Saatgut breitwürfig ausstreuen und 1-2 cm tief in den Boden einharken, leicht andrücken und bis zum Auflaufen feucht halten. Die Pflanzen werden entfernt, wenn es Zeit ist, die Herbstaussaaten zu machen. Spätestens nach der Blüte, bevor die Samen reifen, muss der Gründünger abgemäht werden.

Fruchtfolgen beachten!Rotklee

Bei der Verwendung im Gemüsegarten sollte darauf geachtet werden, dass Gründüngungspflanzen aus der Familie der Kreuzblütler, wie Gelbsenf oder Ölrettich, nicht in zu enger Fruchtfolge zu Rettich- und Kohlgewächsen, wie z. B. Radieschen, Rettich, Kohlrabi, Blumenkohl, Kopfkohl, Rosenkohl, Grünkohl, stehen. Als Vorkultur vor frostempfindlichen Pflanzen wie Gurken oder Tomaten eignen sich z. B. Gelbsenf oder Phacelia. Rotklee oder Inkarnatklee sind hervorragende Zwischensaaten, wenn ein kurzzeitiger Leerstand im Gemüsebeet herrscht. Unter Gehölzen oder Obstbäumen bieten sich niedrig bleibende Arten mit flach verlaufenden Wurzeln wie z. B. Phacelia oder Serradella an.

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