Salaternte auf der Fensterbank

Salaternte auf der Fensterbank

Endlich kann das Garteln wieder losgehen! Wie freue ich mich auf die ersten frisch geernteten Salate! Wenn das Wetter jetzt noch nicht so ganz stabil ist, um mit den Aussaaten im Freien zu starten, habe ich einen Tipp für euch: erntet den Salat doch von der Fensterbank!

Gruener Pfluecksalat im Topf

Welche Vorteile hat die Salaternte auf der Fensterbank?

Die Idee ist an sich ist nicht neu und viele Hobbygärtner haben es schon jahrelang praktiziert. Wenn der Spätherbst mit den ersten Frösten ins Land zieht, dann wanderten die Kräuter auf die Fensterbank in der Küche. Die neue Salatidee auf der Fensterbank ist nun die logische Fortsetzung. Das hat viele Vorteile, denn das Gemüse muss so nicht tagelang in Kisten verpackt transportiert werden, sondern kommt „lebendig“ in die Küche und kann auch dort in Portionen verarbeitet werden.

Gruener Pfluecksalat

Welche Salate eignen sich zur Ernte auf der Fensterbank?

Pflücksalate oder sogenannte Babyleaf-Salate sind dafür besonders geeignet, denn sie lassen sich fortlaufend ernten, wenn das Herz der Pflanze stehen bleibt und nur die äußeren Blätter abgepflückt werden.

Wann kann die Salatkultur beginnen?

Jetzt im zeitigen Frühjahr lohnt sich die Salatkultur auf der Fensterbank besonders, denn Pflanzen benötigen Licht – und das ist jetzt keine Mangelware mehr. Dazu noch die warmen Temperaturen des Zimmers, damit haben die Salatsamen beste Voraussetzungen zum Keimen.

 Wie funktioniert die Salatkultur auf der Fensterbank?

Und so geht’s: Töpfe, Kästen oder Gefäße, in denen der Salat wachsen soll, mit ausreichend Erde befüllen. Das verwendete Substrat sollte nicht zu nährstoffreich sein. Dann die Samen gleichmäßig darauf verteilen. Für die Aussaat in Töpfen oder Kästen empfehle ich Saatteppiche, da sind die feinen Samen bereits im richtigen Abstand ausgelegt. Achtung: Salate sind Lichtkeimer! Decke die Samen daher nur mit einer dünnen Schicht Erde oder Sand zu. Anschließend gut angießen und auf der Fensterbank platzieren. Für die Pflege ist kein besonderes Geschick erforderlich.

Die Erde in den Töpfen leicht feucht halten. Von unten gießen, damit die Salatblätter nicht faulen und keinesfalls düngen. Die Langzeitbiodünger wirken genügend lang nach. Nach der Ernte kommen die Wurzelballen auf den Kompost – daraus wird dann beste Erde.

Die Salaternte auf der Fensterbank ist eine geniale Idee, die sicherlich bald Schule machen wird. Immerhin erspart man sich Platz im Kühlschrank und verliert keine Vitamine durch lange Lagerung.

Reiche Salaternte

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