Gründüngung - Tue dir und der Natur etwas Gutes!

Mit Gründüngung etwas Gutes tun?

Klingt doch immer toll! Doch was hat die Gründüngung damit zu tun?

Was ist eigentlich Gründüngung?

Gründüngung ist „Wellness“ für den Boden! Gründüngerpflanzen werden zur Nährstoffanreicherung oder zur Bodenlockerung ausgesät und halten das Unkrautwachstum in Schach. Und nicht nur das, sie schützen die Bodenoberfläche vor großer Hitze und starker Wasserverdunstung. Regenwasser und Wind haben keine Chance mehr, die Bodenoberfläche zu verschlämmen oder wegzutransportieren. Durch Gründüngungspflanzen bzw. deren Wurzeln werden tiefere Bodenschichten gelockert, Restnährstoffe werden durch diese aufgenommen, so dass die Auswaschung ins Grundwasser verhindert wird. Und das Beste daran: nicht nur der Boden genießt die Vorteile der Gründüngung, sondern auch das Auge, denn Gründüngungspflanzen überzeugen durch eine lange Blütezeit!

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Bodenkur Schnellgrüner Mix

Welche Wirkung hat der Gründünger?

Das ist immer unterschiedlich, je nach Gründüngungspflanze. Tagetes, Ringelblumen und Ölrettich sind wertvolle Partner zur Nematodenbekämpfung (Art.-Nr. 88369). Gleichzeitig eignen sie sich wunderbar als Vorkultur für Kartoffeln und Möhren. Serradella, Herbstrüben und Winterraps besitzen tief wachsende und stark verzweigte Wurzeln, die für eine gute Durchlüftung des Bodens sorgen, genauso wie Leinsaat und Serradella.

Das Wachstum von Blättern und Stängeln der Folgefrucht wird durch den im Boden vorhandenen Stickstoff gefördert, der während des Verrottungsprozesses wieder freigesetzt wird. Für die Bindung des Stickstoffes im Boden eignen sich Rotklee (Art.-Nr. 88317), Luzerne und Bitterlupine (Art.-Nr. 88230) optimal!

Schmetterlingsblütler wie Ackerbohnen, Sommerwicken oder verschiedene Klee-Arten können obendrein mithilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Bodenluft gewinnen. Sobald die abgemähten Pflanzenreste wieder in den Boden eingearbeitet werden, profitiert die Nachkultur von den Nährstoffen.

Der Boden bleibt durch diesen Prozess lebendig! So kannst du dich an einer gesunden Ernte erfreuen und hast dir und der Natur etwas Gutes getan!

Der Natur etwas Gutes tun - ein anschaulicher Kreislauf
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Gründünger als Nützlingsmagnet?

Nicht nur, dass Gründungspflanzen im wahrsten Sinne eine Augenweide darstellen auf sonst kahlen Flächen, auch Nützlinge finden sie besonders attraktiv, da sie hier vollends auf ihre Kosten kommen, was ihre Nahrung angeht. Und was gibt es Schöneres für uns und die Natur als Nützlinge, die gestärkt an die Arbeit gehen? Reichhaltige natürliche Futterquellen und Bodenverbesserer sind vor allem auch der blühende Ölrettich, Gelbsenf (Art.-Nr. 88295), Buchweizen und Phacelia (Art.-Nr. 88270).

Wie erfolgt die Aussaat von Gründünger?

Die Aussaat erfolgt im Frühjahr oder Herbst. Entweder ihr arbeitet die Pflanzen in den Boden wieder ein oder ihr lasst sie über den Winter abfrieren und als Mulchschicht liegen. Die Pflanzenmasse muss eventuell zerkleinert werden im darauffolgenden Frühjahr, bevor sie in den Boden eingearbeitet wird. Die Beetflächen werden somit durch die Verrottung der Pflanzenstoffe im Boden gedüngt.

Und zu guter Letzt geben wir euch noch eine alte Gärtnerweisheit mit auf den Weg:
„Kein dauerhafter Ernteerfolg ohne gesunden Gartenboden.“ Und der lässt sich so einfach spürbar verbessern mit der Aussaat von Gründüngerpflanzen!

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