Essbare Blüten - kleine Delikatessen, die mehr sind, als nur ein Augenschmaus

Blumen im eigenen Garten sind nicht nur eine Augenweide, sondern viele Blüten sind essbar und geben dabei Gerichten wie Salaten und Desserts eine ganz eigene Geschmacksnote. Wie viele Blüten tatsächlich essbar sind, ist vielen Menschen nicht bewusst.

Welche Blüten sind essbar?

Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten, möchten wir dir heute eine Auswahl vorstellen. Essbare Arten sind z.B. Ringelblumen, Borretsch, Schlüsselblumen, Löwenmäulchen, Violen, Chrysanthemen, Bellis und Dahlien. Einige Sorten duften wenig, entfalten beim Verzehr aber einen kräftigen Geschmack wie die würzige, leicht pfeffrig schmeckende Kapuzinerkresse. Stark duftende Blüten geben diversen Speisen alleine durch den Geruch eine tolle Zusatznote. Dazu gehören Sorten wie Veilchen, Flieder, Lavendel oder Rosen. Wer sich an der Schönheit der Blüten erfreut, dem seien Blüten wie die vom Hibiskus oder auch Gänseblümchen und Kornblumen ans Herz gelegt, die besonders dekorativ wirken. Was viele gar nicht wissen: Auch das Gemüse- und Kräuterbeet hält die ein oder andere essbare Blüte bereit. So dürfen die Blüten von Zucchinipflanzen (z.B. ‚Bio-Zucchini Black Beauty‘, Art.-Nr. 83600), Fenchel, Oregano, Thymian und Schnittlauch gerne auf den Tisch.

Der Geschmack der Blüten ist dabei ganz unterschiedlich. Während Schlüsselblumen und Löwenzahn z.B. leicht süßlich schmecken, zeichnen sich Prickelknöpfchen/Parakresse (Art.-Nr. 84267) durch ihren kräftigen Geschmack aus, die ein leichtes Prickeln auf der Zunge hinterlassen. Beispiele für besonders würzige Exemplare sind Bärlauch und Kapuzinerkresse. Wenn du Lust hast, dich gleich durch eine Vielzahl verschiedener Blüten zu probieren, dann empfehlen wir dir die Blumenmischung ‚SPERLI’s Essbare Blüten‘ (Art.-Nr. 87955).

Übrigens haben einige Blüten positive „Nebenwirkungen“. So manchem Pflanzenteil werden gesundheitlichen Vorteile durch den Verzehr zugeschrieben!

Kapuzinerkresseblüten sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern schmecken auch sehr gut. © Annett Seidler – stock.adobe.com

Unsere Tipps zu Ernte, Zubereitung und Verzehr

Einen großen Vorteil haben essbare Blüten aus dem eigenen Garten: Sie sind nicht gespritzt. Der Verzehr von gespritzten Pflanzenteilen ist nicht zu empfehlen. Zudem sind essbare Blüten im Supermarkt oft sehr teuer. Gleich zwei Gründe, dir die Blütenpracht in den eigenen Garten zu holen! Bestenfalls pflückst du die Blüten direkt vor der Verwendung, so sehen sie wunderbar frisch aus. Übrigens schmecken die meisten Blüten am intensivsten, wenn sich die Blüte gerade geöffnet hat. Untersuche die Blüte vorher gut nach kleinen Käfern und Tieren, die sich gern an den Blüten verstecken, bevor diese in dein Essen wandern. Gerne darfst du die Blüten vorsichtig unter Wasser reinigen, besser ist es dafür einen Pinsel zum Säubern zu verwenden, so wie man es bei Pilzen macht.

Vielseitige Verwendung in der Küche

Essbare Blüten bereichern deine Küche in vielen Bereichen. Sie können als Geschmacksverfeinerung in einem Hauptgericht in Frage kommen z.B. in Fleisch- oder Fischgerichten. In Salaten bilden sie neben einer zusätzlichen Geschmacksnote einen tollen Blickfang. Auch Beilagen wie Blütenbutter oder -frischkäse oder verbacken in Baguette oder Brot sind spannende Anwendungsbereiche. Du bist eher Typ Süßkatze? Wie wäre es, wenn du die Blüten kandierst oder daraus eine leckere Marmelade kochst? Für Cocktailpartys oder Grillabende machen die Blüten gefroren in Eiswürfeln richtig was her!

Essbare Blüten in Eis sind ein toller Blickfang. © yanadjan - adobe.stock.com

Essbare Blüten aus dem eigenen Garten und vom Wegesrand

Die ganze Gartensaison über kann dein Garten essbare Blüten hervorbringen. Wichtig ist, dass du die Pflanzenteile, die verzehrt werden sollen, nicht mit Pflanzenschutzmitteln und Chemikalien behandelst. Wer im heimischen Garten nach ökologischen Grundsätzen anbaut, fährt hier genau richtig. Greif daher bei Bedarf lieber auf natürliche Dünger- und Schutzmittel zurück. Beim Sammeln in der freien Natur gilt ähnliches. Achte darauf, dass du stark frequentierte Wege von Tierbesitzern, Wild- und Landwirten meidest, denn hier kannst du nie sicher sein, ob deine Sammlung schadstoff- und schädlingsfrei ist.

Merke: Und immer daran denken: Nicht immer ist die hübscheste Blüte auch die schmackhafteste oder überhaupt zum Verzehr geeignet. Informiere dich also vorher über die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sowie über ihren unbedenklichen Verzehr.

Wir wünschen dir viel Freude beim Anbauen, Sammeln und Genießen von essbaren Blüten!

Essbare Blüten

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