Von der Hand in den Mund

Vielleicht gehörst du auch zu den Rohkost-Fans unter den Gärtnern, die es lieben, ihre Ernte gleich ohne viel Schnickschnack zu verspeisen?! Unter Rohkost wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist der Verzehr von rohem Obst und Gemüse ohne Erhitzen verstanden. Ganze Studien und Ernährungsphilosophien existieren bereits zu diesem Thema.
Doch aufgepasst: Nicht jeder verträgt Rohkost gleich gut, also immer schön auf dein Bauchgefühl hören. Wenn du also Lust hast, deinen Speiseplan durch ein bisschen rohes Gemüse aufzupeppen, dann plane Sorten ein, die sich zum Rohverzehr eignen.

Vielfalt auf dem Rohkostteller!

Auch bei der Rohkost sollte Vielfalt das Ziel sein, denn diese bereichert den Speiseplan und bringt immer wieder neue Geschmacksüberraschungen ans Licht. So z. B. der Stangensellerie ‚Giant Red‘ (Art.-Nr. 83130), der nicht nur neue Farbakzente mit seinen kräftig rot gefärbten Stängeln auf den Rohkostteller bringt, sondern dich auch mit seinem milden Geschmack begeistern wird.

schmackhafter Stangensellerie von SPERLI
gelbe Beete

Die Möhre ‚Romance‘ (Art.-Nr. 81735) kann sich mit dem Titel „Geschmackssieger“ schmücken, den sie bei mehrfachen unabhängigen Tests gewonnen hat. Dies können wir gut nachvollziehen, denn sie bildet ca. 20 cm lange, attraktiv gefärbte, zarte und sehr süße Möhren aus. Mmmh lecker!

Möhren-Geschmackssieger
Möhren lecker zubereitet

Auch frische Zuckererbsen direkt vom Strauch in den Mund sind ein unvergleichlicher Genuss und begeistern sofort jedes Kind.

Unsere BIO-Zuckererbse (Art.-Nr. 80605) ist sehr wüchsig und lässt sich gut an einem Rankgerüst auf dem Balkon kultivieren. Sollte einmal etwas von der Ernte übrigbleiben, eignen sich die Schoten auch gut zum Tiefgefrieren.

Da haben wir den Salat!

Salat ist wohl die Urform von Rohkost, die eine weite Akzeptanz und Verbreitung in der Bevölkerung hat. Bei keinem anderen Gemüse gibt es so viele Varietäten. Besonders beliebt sind zwei Formen: Zum einen der Kopfsalat, dessen dicht sitzende Blätter einen Kopf bilden, und zum anderen der Pflücksalat, von dem man einzelne Blätter erntet. Egal ob nun krauser Frisee-Salat, rot geränderter Bataviasalat oder tiefgeschlitzter Eichblattsalat, das breite Spektrum der Salate bietet dir die Möglichkeit im Garten auch weniger bekannte und selten kultivierte Formen auszuprobieren.

Kürbis Amoro BIO
BIO Kürbis Amoro

Der Februar ist endlich da und mit ihm die neuste Frühjahrskollektion an Salaten! Unter ihnen die Mini-Romana-Salate ‚Xanadu‘ und ‚Moonred‘ (Art.-Nr. 83000), die zusammen den ‚Löffelchen-Salat-Mix‘ bilden. Sie kommen gleich auf praktischen Saatbändern daher und können als Babyleaf-Salat während der gesamten Freiland-Saison geerntet werden.

Salat
Mini-Salat

Oh, jetzt wird es scharf! Die aromatisch scharfe Mischung des ‚Scharfen Zahn Senfmixes‘ (Art.-Nr. 84623) besteht aus dem roten Blattsenf ‚Frizzy Lizzy‘ und dem hellgrünen Blattsenf ‚Frizzy Joe‘. Gemeinsam peppen die zwei mit ihren fein geschlitzten und gekrausten Blättern jeden Salat auf.

Scharfer Zahn Senf Mix Art. 86423

Die flach-runden Köpfe des Weißkohls ‚Atlas No. 70‘ (Art.-Nr. 81242) sind locker geschichtet und bestehen aus weichen süßlichen Blättern, die sich besonders gut für den Rohverzehr eignen. 

Noch mehr Vielfalt bringst du mit Blüten in deinen Salat: Die essbare Blumenmischung SPERLI‘s ‚Blütensalat‘ (Art.-Nr. 87955)

besteht aus bunten Sommerblüten, die sich wunderbar im Kübel kultivieren lassen. So hast du sie immer in greifbarer Nähe.

SPERLI´s Essbare Blüten © Gebrüder Güttler

Schnell gesät

Salate sind nicht nur gesund und lecker, sie lassen sich auch noch im Handumdrehen schnell selbst aussäen und noch viel schneller frisch aus dem eigenen Garten ernten -mitsamt allen möglichen Vitaminen. Für eine frühe Ernte kannst du bereits ab Mitte Februar erste Salatreihen (im Abstand von 10 cm) ins Frühbeet oder im Gewächshaus aussäen. Salat ist ein Kaltkeimer, d. h. Temperaturen über 15 °C verlangsamen eher die Kultivierung.

Achte beim Kauf deiner Samen auf Sorten, die sich auch zum Anbau im Sommer eignen, damit du in der gesamten Saison von Februar bis September etwas zum Aussäen und Ernten hast.

Um kräftige Jungpflanzen zu erhalten, solltest du das Saatgut möglichst dünn aussäen und nur leicht mit Erde bedecken. Der Salat keimt schon nach 6-8 Tagen. Eine erste Ernte kannst du beim Kopfsalat innerhalb von 8-10 Wochen und beim Pflücksalat innerhalb von 6-7 Wochen nach der Aussaat genießen.

Salate mögen im Allgemeinen einen humusreichen Boden und wollen regelmäßig gegossen werden. Wenn du dies beherzigst, steht einer erfolgreichen Salaternte nichts im Weg!