Der eigene Gemüsegarten
Kribbelt es Dich auch schon seit längerer Zeit in den Fingern und Du hegst den Wunsch nach selbstgeerntetem Gemüse? Dann bist Du nicht alleine, denn der eigene Anbau von Gemüse hat in den letzten Jahren wieder an Bedeutung gewonnen. Erwacht aus dem Dornröschenschlaf hat der Nutzgarten auch vielfältige Formen bekommen. Denn die Gestaltung ist frei, alles ist erlaubt und nur noch der eigene Geschmack zählt – abgestimmt mit den Bedürfnissen der Pflanze. So wachsen munter Radieschen aus Milchtüten, mitten in der Stadt wird Salat geerntet oder der Bauer stellt seinen Acker für erste Ernteerfahrungen zur Verfügung.
Gärtnern im Quadrat
Für Anfänger lohnt es sich, mit dem Gärtnern im Quadrat anzufangen, denn es können so erste Erfahrungen mit einer neuen Leidenschaft gemacht werden, ohne dass es in Frust oder Überforderung endet. Dazu wird ein kleines Rechteck von 90 bis 120 cm Seitenlänge aus Brettern gebaut und in 30 cm große Quadrate unterteilt. Mit guter Pflanzenerde gefüllt, kann dann jedes Quadrat mit bis zu 5 Pflanzen einer Gemüseart bepflanzt oder besät werden. Vorteile: Du hast zu Anfang eine überschaubare Fläche, die Du bearbeiten musst, und auch nur wenige Arten, mit deren Bedürfnissen Du Dich bekannt machen musst. Da die Beete mit guter Erde direkt von Dir befüllt werden, kannst Du unabhängig von Deinem Gartenboden gärtnern. Nachteil des begrenzten Platzes ist eine geringere Sortenvielfalt, außerdem ist diese Form des Gärtnerns für Gemüse mit langen Kulturzeiten, wie Rosenkohl oder Kartoffeln, nicht so gut geeignet.
Für reiche Ernte musst Du einen traditionellen Gemüsegarten anlegen. Ob dies nun der Schrebergarten oder eine Fläche in Deinem Hausgarten ist, ist dabei egal. Der traditionelle Gemüsegarten besteht aus langen rechteckigen Beeten oder Parzellen von 1 m Breite und ist ganz auf Funktionalität und einfaches Arbeiten ausgelegt. Die Wege zwischen den Beeten sollten schubkarrenbreit angelegt sein. Deine Vorteile liegen hier auf der Hand: Du hast eine optimierte Fläche, wo kein Platz verschenkt wird. Du kannst jedes Gemüse anbauen und erreichst unter guten Bedingungen maximale Erträge. Aufgepasst: In der kalten Jahreszeit sieht dieser Gartenbereich weniger ansehnlich aus, und wegen seiner Größe muss der Garten regelmäßig und mehrmals in der Woche umsorgt werden.
Wenn Du zu den Menschen mit wenig Zeit zählst, ist ein Nutzgarten nach dem Prinzip eines Kloster- oder Bauerngartens genau das Richtige für Dich. Hierbei werden Gemüse und Blumen in bunten Beeten gemischt angepflanzt. Somit ist der Nutzgarten kein eigener Gartenteil mehr, sondern wird in den Garten integriert. Von Vorteil ist, dass diese Form der Mischkultur weniger Schädlingsbefall mit sich zieht, denn die zahlreichen Blumen locken Nützlinge an, die dann die Schädlinge in Schach halten. Sie lässt sich auch in kleinen Gärten gut praktizieren. Allerdings musst Du Dir schon sicher bei der Sortenauswahl sein, denn nicht jedes Gemüse verträgt die Nachbarschaft zu Blühpflanzen, was zu geringeren Ernteerträgen führen kann.
Die Größe Deines Gemüsegartens richtet sich nach der Anzahl der Personen, die Du damit versorgen willst, den Ernteerträgen, die Du erzielen willst und der Zeit, die Du mit Gartenarbeit verbringen willst. Deswegen plane den Gemüsegarten genau nach Deinen Bedürfnissen und Deiner zur Verfügung stehenden Zeit, damit Du auch Spaß und Freude an ihm hast.
Die Gartenarbeit für das Anlegen, Bestellen und Pflegen der Beete fällt in jeder Jahreszeit anderes aus. Pro Gemüseart fallen ca. 30 min/m² im Jahr an.
Frühjahr: In dieser Zeit wird der Boden vorbereitet, im März-April wird gesät und im Mai-Juni ist dann Pflanzzeit.
Sommer: Hier wird hauptsächlich gewässert und geerntet/verarbeitet.
Herbst: Im Zeitraum Oktober-November werden die restlichen Ernten eingebracht und der Boden bearbeitet.
Winter: Diese Zeit wird genutzt, um die kommende Frühjahrssaison zu planen und den Erntevorrat zu genießen.
Wenn Du mit einem Gemüsegarten anfangen willst, dann reichen ca. 50 m² pro Person aus. So hast Du eine ideale Fläche, um das Gemüsegärtnern zu erlernen und einen guten Teil Deines benötigten Gemüses selbst heranzuziehen. Je größer der Garten wird, desto mehr Zeit musst Du einplanen und desto höher werden die Anforderungen an Dein gärtnerisches Wissen.
Um eine vierköpfige Familie zu versorgen, sollte der Gemüsegarten ca. 200 m² groß sein. Hier musst Du dann mit mindestens einem halben Tag Pflege pro Woche in der Zeit von März bis Juni rechnen und im Herbst etwas mehr als ein Wochenende einplanen.
Möchtest Du aber Dich und Deine Familie das ganze Jahr über aus dem Garten versorgen und vielleicht noch einen Vorrat anlegen, dann musst Du mit 80 m²/Person rechnen.
Bedenke aber, dass Dir so ein Projekt viel Zeit und Mut abverlangt, denn Du musst für die Pflege Deines Gemüsegartens von März bis Juni einen vollen Tag in der Woche und im Herbst zwei bis drei Wochenenden einplanen.
- Nur selbst gezogenes Gemüse kannst Du voll ausgereift genießen. Schon mal den Unterschied geschmeckt? Deine Geschmacksknospen werden sich freuen.
- Du kannst eine schiere Vielfalt an Sorten probieren, die es im Supermarkt nicht zu kaufen gibt.
- Gartenarbeit ist gut für die Fitness und die gute Laune.
- Es ist die schönste Art, Deinen Kindern etwas beizubringen und sie vielleicht mehr zum Gemüseessen zu bewegen.
- Du isst Gemüse passend zur Saison. Und das hat die Natur ideal eingerichtet. Rechtzeitig zur nasskalten Jahreszeit, wo Erkältungskrankheiten schon fast an der Tagesordnung sind, steht z. B. die Ernte von Kohl auf dem Programm, der reich an Vitamin C ist und somit Deinen Körper stärkt und unterstützt.
Das Anlegen eines Gemüsegartens sollte nach praktischen Gesichtspunkten erfolgen, denn Du musst darin zu jeder Jahreszeit gut arbeiten können. Also achte auf einen Standort, der für Dich bequem erreichbar ist und an dem Du Dich frei bewegen kannst, wenn Du die anfallenden Gartenarbeiten verrichtest.
Des Weiteren musst Du im Vorfeld Deiner Standortwahl die Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner bedenken. Ohne Sonne keine Ernte: Die meisten Gemüsearten brauchen vier bis fünf Stunden Sonne am Tag. Auch Wasser spielt eine große Rolle. Die Beete sollten möglichst eben sein und einen Wasseranschluss in Reichweite haben.
Sobald Du den Umriss und die Größe im Garten mit Stöcken und einer Schnur markiert hast, kannst Du mit der Bodenbearbeitung anfangen. Wenn Du einen schweren Gartenboden hast, dann verrichte diese Arbeiten im Herbst, bei leichten Böden im Frühjahr Während des Umgrabens kannst Du bereits unliebsame Kräuter und Steine aus Deinem Beet entfernen. Wenn Dein Gartenboden sehr lehmig ist, dann arbeite eine Schubkarre Kompost oder Mist pro 4 m² Fläche ein. Im Frühjahr hast Du dann eine feinkrümelige Erde, die Du nur noch einebnen und mit der Harke vorbereiten musst. Und dann kannst Du das Wunder säen, beim Wachsen bestaunen, ernten und mit allen Sinnen genießen.
Mit dem Feldsalat 'Volhart 3' kannst Du Dir in den kalten Wintermonaten Deinen täglichen Vitaminschub direkt aus dem Beet auf den Teller holen! Die schnellwüchsige, frostharte Spitzenzüchtung mit vollherziger Rosette ist im Zeitraum von Oktober bis Februar erntereif. Geschmacklich fallen die Blätter angenehm frisch und nussig aus.'Volhart 3' kannst Du im Freiland oder Gewächshaus anbauen. Der Aussaattermin für die Direktsaat ins Freiland sollte im Zeitraum von Juli bis September liegen und für den Gewächshausanbau im Oktober oder November. Damit die Anzucht gelingt, solltest Du auf einen lockeren, nährstoffreichen Boden achten, der frei von Unkraut ist.
Ein ganz besonders Naschobst ist die Ananaskirsche 'Goldmurmel' von SPERLI. Sie bildet 1 bis 1,5 cm große Früchte, die goldgelb leuchten und zuckersüß schmecken. Im Zeitraum von August bis Oktober fallen die reifen Früchte mit ihren ballonartigen Fruchthüllen zu Boden, sodass Du sie nur noch auflesen musst, um die fruchtig-frischen Leckereien zu genießen.Das samenfeste Saatgut muss zunächst im Haus vorgezogen werden. Mit der Vorkultur kannst Du im März oder April starten. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen an einen sonnigen, windgeschützten Platz im Freiland oder in Kübel umziehen, wo sie 40 bis 60 hoch und bis zu 120 cm in die Breite wachsen.
Etwas besonderes im Zwiebelsortiment, mit einer Farbe, die jeden Salat attraktiver erscheinen lässt, mild im Geschmack und daher als Beigabe zu vitaminreichen Salaten oder als Partygemüse.
Bei der Speiserübe 'Plessis' handelt es sich um eine plattrunde, oben rot und unten weiß gefärbte Herbstrübe. Nach der Aussaat im Juni, Juli oder August kannst Du die angenehm würzig schmeckenden Rüben bereits nach ca. 10 Wochen ernten. Meist werden sie gedünstet, gekocht oder geschmort.'Plessis' ist eine F1-Hybride, die auf fast jedem Gartenboden wächst. Besonders vorteilhaft ist es, wenn dieser gedüngt und gewässert ist. Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ebenfalls für hohe Erträge förderlich. Von Juni bis August kannst Du die Samen etwa 1 bis 2 tief direkt ins Freiland aussäen.
Junge Salatblätter sind für Dich ein Hochgenuss? Dann ist der BIO-Babyleafsalat von SPERLI genau das Richtige für Dich! Die Mischung besteht aus 4 verschiedenen Schnittsalaten: 'Little Leprechaun', 'Marvel of Four Seasons', 'Suzan' und 'Red Salad Bowl'. Mit ihren grünen, roten, glatten und krausen Blättern sorgen sie für viel Abwechslung im Gemüsebeet und auf dem Salatteller!Nach der Aussaat, die von März bis August möglich ist, kannst Du schon nach 6 Wochen die ersten jungen Blätter ernten. Die Blattrosetten sind dann etwa 10 cm hoch. Achte darauf, bei der Ernte das Herz nicht zu verletzten, damit die Pflanzen weiterwachsen können. An einem sonnigen oder halbschattigen Standort mit gleichmäßig feuchter, nährstoffreicher Erde fühlen sie sich am wohlsten. Du kannst sie im Freiland oder Gewächshaus sowie im Beet,Hochbeet oder Balkonkasten bzw. Kübel kultivieren.
Mit dem Mangold 'White Silver 2' holst Du Dir einen vielseitig verwendbaren Stielmangold in Deinen Garten, der äußerst schmackhaft ist. Seine hellen Stiele leuchten schon von Weitem und gehen in breite, silberweiße Blattrippen über, die in schönem Kontrast zur dunkelgrünen Blattfarbe stehen. Von Juni bis Oktober kannst Du die Stiele und Blätter für die Zubereitung leckerer Gerichte, zu welchen traditionelles Gemüse passt, ernten.Mangold benötigt für eine erfolgreiche Anzucht humose und nährstoffreiche Erde, stellt aber sonst keine großen Ansprüche. Mit 2 bis 3 Düngergaben über die komplette Anbauzeit hinweg kannst Du den Ernteertrag zusätzlich sichern und steigern. 'White Silver 2' wächst sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus.
Unsere Zwiebel 'Freddy' ist eine mehrjährige, winterharte Winterheckenzwiebel, an welcher Du lange Zeit Freude haben wirst. Sie kann, einmal ausgesät, über mehrere Jahre am selben Standort verbleiben, der möglichst sonnig sein sollte. Hier wächst die genügsame Zwiebel zuverlässig auf jedem normalen Gartenboden. Das Laub zeigt sich als röhrenförmige, grüne Austriebe, die an Schnittlauch erinnern und auch ähnlich mild-würzig wie dieser schmecken.'Freddy' kannst Du im Frühjahr wie im Herbst aussäen. Die Frühjahrsaussaat erfolgt am besten im April, die Herbstaussaat von Juni bis Oktober. Entsprechend umgekehrt gestalten sich auch die Erntezeiten: Säst Du im Frühjahr aus, kannst Du von Juni bis Oktober ernten. Bei einer Herbstaussaat fällt die Ernte in den April des nächsten Jahres.
Mit ihrer länglichen Form und der goldgelben Farbe stechen die Früchte der Zucchini 'Orelia' aus jedem Gartenbeet hervor. Besonders schmackhaft sind sie, wenn sie mit einer Länge von 15 bis 20 cm geerntet werden. Durch regelmäßiges Abernten förderst Du den Ansatz neuer Blüten, wodurch Du im Erntezeitraum von Juli bis September Deinen Ertrag spürbar steigern kannst.Bei der Aussaat hast Du die Wahl: Du kannst die F1-hybriden Samen entweder als Vorkultur im April ausbringen oder im Mai direkt ins Freiland säen. Wichtig für einen gelingsicheren Anbau ist ein sonniger Standort und ein nährstoffreicher sowie humoser Gartenboden. Außerdem musst Du Zucchinipflanzen immer gut wässern und regelmäßig düngen.
Der BIO-Kürbis 'Solor' ist ein Hokkaido-Kürbis, der ca. 1,5 kg schwere Früchte in Zwiebelform hervorbringt. Diese haben ein kräftig oranges Fruchtfleisch und begeistern mit dem für Hokkaido-Kürbisse typischen nussigen Geschmack. Toll ist auch, dass die Schale ebenfalls gegessen werden kann. Damit ist die Zubereitung in der Küche leichter und Du kannst den Kürbis noch abwechslungsreicher verwerten.Das Bio-Saatgut kannst Du bereits im April vorziehen und die Jungpflanzen im frostfreien Mai ins Freiland setzen. Nachdem Du die Samen 2 bis 3 cm tief in die nährstoffreiche und feuchte Erde eingearbeitet hast, dauert es ca. 8 bis 10 Tage, bis sich die Keimlinge zeigen. Über die komplette Kulturdauer hinweg musst Du die Pflanzen weiterhin gut wässern, damit sie im September und Oktober viele erntereife Früchte für Dich tragen.
Wenn Dir BIO-Qualität wichtig ist, kannst Du bedenkenlos zu unserer BIO-Peperoni 'De Cayenne' greifen. Die Mutterpflanzen, aus denen das Saatgut gewonnen wurde, sind nämlich im zertifizierten BIO-Anbau kultiviert wurden. Die länglichen roten Früchte haben eine dünne Fruchtwand und schmecken roh besonders scharf und pikant.Die Sorte wird zunächst im Haus vorkultiviert und ab Mitte Mai ins Freiland gesetzt. Ideal ist ein sonniger und windgeschützter Platz sowie ein nährstoffreicher, humoser Boden. Die ertragreichen Pflanzen bescheren Dir von Juli bis Oktober eine üppige Ernte.
Mit unserer BIO-Lauchzwiebel 'White Lisbon' kannst Du eine beliebte und robuste Frühlingszwiebel in Deinem Gemüsegarten kultivieren und später in der Küche auf viele verschiedene Arten und Weisen verwenden. Die Sorte zeichnet sich durch lange, weiße Schäfte aus, die knackig und saftig, aber zugleich auch mild und zart sind. Du kannst sie schon nach 6 bis 8 Wochen im jungen Stadium ernten. Wenn Du es geschmacklich etwas pikanter magst, solltest Du sie aber noch länger reifen lassen.Unsere BIO-Lauchzwiebel eignet sich für die Vorkultur und für die Direktsaat. Im Freien ist es wichtig, dass die Pflanzen sonnig und warm stehen und gleichmäßig feucht gehalten werden. Solltest Du einmal großzügig ernten und nicht alle Schäfte in der Küche aufbrauchen, lassen sie sich im Kühlschrank über längere Zeit gut lagern.
Ein Gemüse aus Großmutters Zeiten stellt der Erdbeerspinat 'SPERLI's Rote Gans' dar. Diese Rarität wurde früher in europäischen Gärten viel und gern kultiviert, bis sie durch den heute bekannten Spinat verdrängt wurde. Mit dieser Sorte kannst Du eine alte Tradition aufleben lassen und sorgst zudem für einen Blickfang in Beet, Topf oder Kasten!'SPERLI's Rote Gans' kannst Du von Mai bis August aussäen, am besten in einem gut gedüngten, humosen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Die kleinen Blätter kannst Du jung ernten und als Spinat oder Salat verwenden. Im Sommer reifen zudem die kleinen roten Früchte heran. Sie erinnern zwar an Erdbeeren und sind genießbar, haben aber keinen starken Eigengeschmack.
Bei dem Malabarspinat 'Rubra' handelt es sich um eine wüchsige Sorte mit dunkelroten Sprossen und intensiv rot-grün gefärbten Blättern. Der Spinat bildet lange Ranken. Ihre angenehm leicht säuerlich schmeckenden Blätter wirst Du schnell zu schätzen wissen. Die Blätter kannst Du als Salat und gedünstet als Gemüse essen und auch Deine Soßen im Kochen andicken.Am besten suchst Du für 'Rubra' einen sonnigen oder halbschattigen Standort aus. Achte darauf, dass der Boden gut gedüngt und humos ist. Während der Anbauzeit solltest Du die Pflanzen immer gut wässern, damit Du eine ertragreiche Ernte von Juli bis Oktober einfahren kannst.
Bewährt und deshalb immer eine gute Wahl ist der Rettich 'Rex'. Die Sorte ist wächst äußerst schnell und kann schon früh im Gewächshaus angebaut werden. Für das Freiland ist sie ebenfalls ideal geeignet. 'Rex' liebt viel Sonne und fühlt sich am wohlsten in humusreicher, lockerer, durchlässiger und feuchter Erde. Wenn Du ihn in Intervallen von 3 bis 4 Wochen immer wieder neu aussäst, kannst Du Dich über eine lange Ernteperiode freuen. Schütze Deine Rettichpflanzen aber unbedingt mit einem Insektenschutznetz vor der Rettichfliege!Die strahlend weißen Wurzeln schmecken würzig-mild und können auf vielfältige Art und Weise genossen werden. Oft wird Rettich für Salate oder als Brotbelag verwendet. Zu Brezeln und Bier passt er ebenfalls hervorragend, sei es in Scheiben, geraspelt, fein gehobelt oder zu Spiralen geschnitten.
Bei der BIO Möhre, Lagersorte handelt es sich um eine altbewährte, spät reifende Wintermöhre. Aufgrund ihrer langen Haltbarkeit ist sie sehr beliebt. Die Rüben dieser Sorte haben eine kräftige Farbe, sind kegelförmig und groß.Damit Möhrenfliegen keinen Schaden anrichten können, deckst Du das Beet am besten mit einem Kulturschutznetz ab. Die BIO Möhre, Lagersorte schmeckt hervorragend als Rohkost, aber auch geschmort oder gekocht sowie in Eintöpfen und Suppen. Gut macht sie sich auch für frisch gepresste, gesunde Säfte.
Wenn Du Lust auf ein leckeres Herbst- und Wintergemüse mit viel Vitamin C und A hast, liegst Du mit dem Feldsalat 'Trophy' genau richtig. Es handelt sich um eine frostfeste Sorte, die schnell, sicher und ertragreich wächst. Die Blätter fallen breit und rund aus, sind dunkelgrün gefärbt und haben kurze Blattstiele. Wenn Du sie knackig und frisch genießen möchtest, solltest Du sie nicht im gefrorenen Zustand schneiden.'Trophy' wächst auf jedem nährstoffreichen und lockeren Boden. Er kann von Juli bis Oktober direkt ins Freiland gesät werden. Im Haus ist eine Vorkultur von September bis Februar möglich und auch für den Gewächshausanbau ist dieser Feldsalat geeignet.
Ein kleines Wunder in Form und Farbe stellt die Fleisch-Tomate 'Anacoeur' von SPERLI dar. Die Sorte ist vom Typ Ochsenherz und deshalb auffällig herzförmig geformt. Hinzu kommt, dass sowohl die Schale als auch das feste, saftige Fruchtfleisch von einer gelb-roten Flammung gekennzeichnet sind. Daraus ergibt sich das außergewöhnliche Aussehen der 'Anacoeur', die damit sowohl in Deinem Gemüsebeet als auch auf dem Teller für Furore sorgen wird. Geschmacklich sind die 250 bis 400 g schweren Früchte aufgrund ihres herrlichen Aromas ebenfalls über jeden Zweifel erhaben.Die Jungpflanzen müssen zunächst von Februar bis April im Haus vorgezogen werden, können aber im Mai nach Ende der Frostgefahr ins Freie verpflanzt werden. Am besten wachsen sie hier an sonnigen, windgeschützten Standorten mit lockerer, humoser und nährstoffreicher Erde. Damit die Pflanzen zur Erntezeit von Juli bis Oktober hohe Erträge liefern, solltest Du sie genügend wässern und düngen sowie die Seitentriebe ausbrechen.
Mit dem BIO-Pflücksalat 'Salad Bowl' von SPERLI kannst Du Deine eigenen Salatpflanzen aus Saatgut heranziehen, welches aus biologisch zertifiziertem Anbau gewonnen wurde. Als Eichblattsalat bildet diese Sorte große, lockere und dicht gefüllte Köpfe aus. Die am Rand leicht gekrausten Blätter sind zart und schmecken süß.'Salad Bowl' kannst Du von März bis August aussäen. Er eignet sich für den Sommeranbau im Freiland, Gewächshaus oder Hochbeet hervorragend, da er erst sehr spät schießt. Die Pflanzen lieben einen lockeren, nährstoffreichen Boden in sonniger bzw. halbschattiger Lage und regelmäßige Wassergaben.
Wenig bekannt, aber sehr traditionsreich ist das Blattstielgemüse Stielmus, welches auch Rübstiel genannt wird. Diese rheinisch-westfälische Spezialität wächst schnell und ist nach der Aussaat in etwa 60 Tagen erntereif. Im Frühjahr gehören die jungen Blattstiele und grünen Blätter mit ihrem mild-würzigem Geschmack zum ersten Frischgemüse, sofern die Samen im Herbst ausgesät wurden. Im Falle einer Aussaat im Frühjahr fällt der Erntezeitraum in den September oder Oktober.Stielmus kultivierst Du am besten an sonnigen Standorten in lockerer, humus- und nährstoffreicher Erde. Obwohl Stielmus im Frühjahr wie im Herbst ausgesät werden kann, gedeiht er am besten im zeitigen Frühjahr, wenn die Tage noch nicht so lichtstark sind.
Eine Salatmischung mit würzig-orientalischem Geschmack stellt der Salat "Asia Spicy Green Mix" von SPERLI dar. Gleich 4 bewährte Sorten holst Du Dir damit in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon, da sie auch für Kübel und Kästen geeignet sind: 'Mustard Red Giant', 'Misome', 'Green Boy' und 'Mizuna'. Die Blätter wachsen in unterschiedlichen Formen und Farben und können als blanchiertes Gemüse oder frische Salate hervorragend verwendet werden.Wenn Du das Saatgut von März bis September im Freien und von Oktober bis Februar im Gewächshaus in regelmäßigen Folgesaaten ausbringst, kannst Du das ganze Jahr über ernten. Wichtig für Deinen Anbauerfolg ist, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen.