Die Gurke
Alles, was es zu dem beliebten Gemüse zu wissen gibt
Frühjahr und Sommer sind auch für uns Hobbygärtner immer frische Gurken-Zeit. Denn es ist kaum ein Gemüse erfrischender an heißen Tagen als eine Snack-Gurke frisch vom Strauch oder eine Salat-Gurke im Sommersalat. Dank ihrer erfrischenden Art, das liegt an ihrem enorm hohen Wasseranteil von 97 %, haben sie beim Frischverzehr eine kühlende Wirkung und belegt Platz 4 der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Und nicht nur, dass sie erfrischt, die Gurke ist äußerst kalorienarm, hat ein ausgewogenes Verhältnis von Mineralstoffen, ist reich an Vitamin B und C, enthält gesunde Fruchtsäuren und ist dabei so knackig, frisch, leicht süßlich. Die Gurken gehören botanisch zu den Kürbisgewächsen und all diesen Gewächsen gemein ist, dass sie Wärme lieben und Frost gar nicht vertragen. Die Gurke ist eine bereits sehr alte, einjährige Kulturpflanze und stammt aus Indien und Afrika.
Es gibt eine große Vielfalt an Gurken, da kommt es bei Deiner Auswahl darauf an, wie Du sie später verarbeiten und essen möchtest. Grob lassen sich Gurken in drei Kategorien einteilen: Salatgurke, Schäl- oder Schmorgurke und Einlegegurke. Nach dieser Unterteilung kann man noch unterscheiden nach Freiland- und Gewächshausgurken. Nicht jede Sorte wächst drinnen und draußen gleichermaßen gut, auch wenn es Sorten gibt, die mit beidem zurechtkommen. Die trendigen Mini- und Midi-Gurken gehören zu den Salatgurken und sind perfekt zum Snacken und direkt Vernaschen. Sie haben eine Länge von 10-15 cm (Mini) und 15-25 cm (Midi). Schmackhafte Mini-Gurken sind die Sorten ‚Iznik‘ (Art.Nr. 80834) und ‚Silor‘ (Art.Nr. 80913). Zu den Midi-Gurken gehören die Sorte ‚Paska‘ (Art.Nr. 80884), ‚Konsa‘ (Art.Nr. 80848) und ‚Lothar‘ (Art.Nr. 80860). Ein kleiner Exot auf dem Teller bei uns ist die Bittergurke. In Asien wird sie gekocht und geschmort gegessen.
Ein wahrer und sehr beliebter Klassiker unter den Gurken ist ohne Frage die Einlegegurke, die süß-sauer, herzhaft in Essig- oder Gewürzsud eingemacht wird. Zumeist ist die Schale fester, teilweise stachelig und warzig. Schmackhafte Einlegegurken-Sorten sind ‚Excelsior‘ (Art.Nr. 80736), ‚Libelle‘ (Art.Nr. 80746) und ‚Conny‘ (Art.Nr. 80717). Aber auch Schäl-(Schmor-)Gurken lassen sich wunderbar als Senfgurken einlegen oder schmoren und garen. Die Sorten ‚Fatum‘ (Art.Nr. 80939) und ‚Moneta‘ (Art.Nr. 80882) werden an die 30 cm lang und haben kleine Kerngehäuse. Schälgurken isst Du immer ohne Schale, da diese sehr fest ist.
Die Salatgurke (Schlangengurke) hat eine dunkelgrüne, glatte, leicht geriefte Schale und kann bis zu 40 cm lang werden. Salatgurken kannst Du für Freilandanbau oder rein für die Gewächshauskultur wählen. ‚Flamingo‘ (Art.Nr. 80809), ‚Bella‘ (Art.Nr. 80771) und ‚Saladin‘ (Art.Nr. 80901) sind tolle Gewächshaussorten.
Da Gurken es gerne warm haben, achte darauf, dass auch die Freilandgurken stets an einem windgeschützten Platz angebaut werden. Die Bodentemperatur sollte durchgängig während der Kultur über 10°C betragen. Nachteilig kann es sich auswirken, wenn die Lufttemperatur zu lange unter 14 °C absinkt, denn dann werfen die Pflanzen junge Früchte und Blüten ab. Selbst das Gießwasser, von dem sie reichlich benötigen, mögen Gurken am liebsten gut abgestanden und wohl temperiert. Mit der Düngung liegst Du richtig, wenn Du vor der Pflanzung reichlich Kompost einarbeitest und später mehrmals mit flüssigem Bio-Dünger, wie z.B. Brennnesseljauche, nachdüngst. Salzhaltige Dünger mögen Gurken gar nicht gerne. Gurken bilden starke Ranken aus. Im Freiland ist das bei genügend Platz im Beet nicht so wild, aber im Gewächshaus oder auf Terrasse und Balkon solltest Du die Gurke an Rankgerüsten, Schnüren oder Gittern aufbinden. Bewährt hat es sich, den Haupttrieb auf einer Höhe von 2 m zu kappen. An den Seitentrieben bildet die Gurke anschließend genügend neue Blüten und Früchte aus.
Alles, was du zum Erkennen von Schadbildern bei Gurken wissen musst, findest du in unserem Blogbeitrag "Schadbilder bei Gurken".
Alles zum erfolgreichen Anbau vom Garten, findest du in unserem Blogartikel "Kulturanleitung Gurken".
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Freiland und Gewächshausgurken?
Freiland- und Gewächshausgurken (Cucumis sativus) unterscheiden sich in ihren Standortansprüchen. Gewächshausgurken sind sehr kälte- und witterungsempfindlich, weshalb sie vorwiegend unter Glas angebaut werden. Freilandgurken eignen sich dagegen nur für den Freilandanbau. Für welchen Typ Gurke man sich letztendlich entscheidet, hängt davon ab, was man später mit seinen Gurken machen will. Einlegegurken oder Schälgurken sollten aus dem Freiland stammen. Gurken, die vorwiegend zum Frischverzehr oder – wie ihre Bezeichnung Salatgurken schon verrät – zu Salat verarbeitet werden sollen, reifen üblicherweise im Gewächshaus. Ausnahmen: Die Salatgurken ’Konsa‘, ’Silor‘ oder ’Burpless Tasty Green‘. Sie sind auch für den Anbau im Freiland geeignet.
Wann muss ich aussäen und gibt es auch hier Unterschiede zwischen den einzelnen Gurkentypen?
Nein, es gibt keine Unterschiede! Die Aussaat von Gurken kann jeweils als Direktsaat (an Ort und Stelle) oder als Vorkultur auf der Fensterbank, im beheizten Gewächshaus oder im beheizten Frühbeetkasten erfolgen. Mit der Vorkultur kann man bei einigen Sorten wie der Einlegegurke ’Excelsior’ oder der Salatgurke ’Saladin’ bereits im März beginnen. Die Salatgurke ’Burpless Tasty Green’, die Einlegegurke ’Conny’ oder die Schälgurke ’Excelsior’ sollten hingegen frühestens ab April ausgesät werden (Hinweise zur Vorkultur siehe Artikel „Auf die Plätze fertig – Aussaat“). Die Direktsaat kann aufgrund der Kälteempfindlichkeit aller Gurken erst ab Mitte Mai erfolgen (Bodentemperatur sollte nicht unter 12 °C liegen). Dafür werden alle 30 cm in der Reihe jeweils drei Samenkörner etwa 1–2 cm tief gesät. Nach dem Keimen nur den stärksten Sämling stehen lassen.
Was muss ich im Hinblick auf den Standort beachten?
Die Gurke stammt aus subtropischen Regionen. Sie benötigt daher einen warmen und geschützten Standort. Besonders für Freilandgurken ist ein windgeschützter Platz in sonniger Lage erforderlich. Gurken bevorzugen einen leichten bis mittelschweren Boden, der sich im Frühjahr schnell erwärmt. Vor der Aussaat bzw. Pflanzung sollte der künftige Standort tiefgründig gelockert werden, denn Gurkenwurzeln brauchen viel Bodensauerstoff. Wenn Gurken im Gewächshaus in den anstehenden Boden gepflanzt werden sollen, muss dieser zuvor mit Stallmist, Rindenmulch oder Torf aufgelockert werden. Für optimale Bodentemperaturen (mind. 18 °C) ist es empfehlenswert, die Gurken dort z.B. auf ca. 30 cm breite Dämme zu pflanzen.
Was sollte ich beim Gießen beachten?
Alle Gurken benötigen während der gesamten Kulturdauer eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit. Dazu am besten schon in den frühen Morgenstunden wässern. Der Wasserbedarf einer Pflanze beträgt täglich ca. 1,5–3 l. Besonders, wenn es in den heißen Mittagsstunden zu trocken ist, kann es sein, dass die Gurken ihre Früchte abwerfen. Zum Gießen möglichst lauwarmes Wasser verwenden, da Gurken sehr empfindlich auf kaltes Wasser reagieren. Auch der Bildung bitterer Früchte kann man dadurch entgegenwirken. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit im Gewächshaus, Pflanzenbestand ausreichend lüften!
Wie oft muss ich düngen?
Für eine üppige Fruchtbildung benötigen Gurken ausreichend Nährstoffe. Gut reagieren Gurken auf eine Grunddüngung mit Stallmist oder Kompost. Im Laufe der Kultur sollten noch mindestens zwei Folgedüngungen, z.B. mit Hornmehl und Hornspänen sowie Patentkali (immer laut Packungsanweisung), im Bestand ausgebracht werden. Aber Vorsicht: Gurken sind chlor- und salzempfindlich.
Was muss ich bei der Pflege beachten?
Bei Gewächshausgurken wird der Haupttrieb, sobald er die Höhe der Anbindeschnur erreicht hat, gestutzt. Bis auf die zwei Seitentriebe an der Spitze der Pflanze (hier entwickeln sich später die Seitentriebfrüchte) werden alle Seitentriebe aus den Blattachseln entfernt. Ab dem sechsten Blatt wird jeweils eine Frucht pro Blattachsel stehen gelassen. Unterhalb des sechsten Blattes werden alle Früchte entfernt. An jeder Gurkenpflanze reifen dann ca. 10–12 Früchte. Im Freiland sind ein Ausbrechen der Blüten / Früchte und Schnittmaßnahmen nicht erforderlich. Neben der bodendeckenden Kultur können Gurken im Freiland auch an kräftigen Pfählen, an Rankgittern oder einem etwa 2 m hohem Maschendraht hochgeleitet werden. Die Ernte fällt bei dieser Anbaumaßnahme leichter. Zudem kann der Bestand schneller abtrocknen – das fördert die Pflanzengesundheit.
Auf meinen Gurkenblättern ist ein weißer, mehliger Belag, was ist das?
Dieser Belag auf der Blattoberseite deutet auf den Echten Mehltau hin. Er tritt oftmals nach trockener, warmer Witterung mit kühlen Nächten auf. Die befallenen Blätter vertrocknen daraufhin. Eine Behandlung mit einem Pflanzenschutzmittel (mit Zulassung im Haus- und Kleingartenbereich, nach Anwendungsvorschrift) ist nur bei Pflanzen, die gut im Ertrag stehen, sinnvoll. Größere Pflanzabstände bei der Pflanzung vermindern das Befallsrisiko. Ebenso können von vornherein resistente Sorten ausgewählt werden. Die Salatgurke ’Bella‘ oder die Einlegegurke ’Excelsior‘ sind beispielsweise resistent gegen den Echten Mehltau. Wann kann ich endlich ernten? Die Erntezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober. Der Erntezeitpunkt richtet sich nach dem Verwendungszweck der jeweiligen Gurken. Cornichons, die kleinsten Einlegegurken werden z.B. ab einer Länge von 4–6 cm geerntet, Delikatessgurken (zum Einlegen) hingegen, wenn sie etwa 6–12 cm lang sind. Schälgurken sind erntereif, sobald die Schale gelb wird und Salatgurken, sobald die Früchte ca. 300 g wiegen bzw. sie eine Länge von etwa 30 cm erreicht haben. Allerdings gilt die Faustregel: Je früher die Früchte abgenommen werden, desto mehr Früchte reifen heran.
Lassen sich Gurken auch lagern?
Nur bedingt. Salatgurken halten sich etwa eine Woche im Gemüsefach. Sie sollten aber nicht zusammen mit Obst oder Gemüse, wie Bananen, Äpfeln oder Tomaten gelagert werden, da diese Früchte das pflanzeneigene Reifegas Ethylen abgeben, was die Gurken rascher verderben lässt. Einlegegurken nach der Ernte nicht waschen, dann zügig verarbeiten, sie verfaulen sonst. Nach der Konservierung sind die Gurken jedoch, dunkel gelagert, lange Zeit haltbar. Das ist bitter, einige samenfeste Freilandgurken neigen bei stärkeren Witterungsschwankungen und bei kühlen Perioden während der Erntezeit zum Bitterwerden. Auch unregelmäßige Wassergaben oder das Gießen mit kaltem Wasser gelten als Ursache. Das Bitterwerden der Früchte ist genetischer Natur, kann aber auch durch unsachgemäße Kulturmaßnahmen begünstigt werden.
Die Salatgurke 'Silor' ist eine F1-hybride Mini-Snack-Gurke in Premiumqualität, die Du sowohl für den Anbau im Gewächshaus als auch für die geschützte Kultur im Freiland verwenden kannst. Sie ist von Natur aus resistent gegen typische Gurkenkrankheiten und kann entweder als Vorkultur oder als Direktsaat ausgebracht.Um den Ertrag zu steigern, solltest Du 'Silor' regelmäßig gießen und mehrmals Düngen. Die ersten 15 bis 16 cm langen Früchte sind ab Juni erntereif. Bis in den September hinein bilden die Pflanzen immer wieder neue Gurken, die Du einfach abpflücken und direkt frisch naschen kannst.
Die Salatgurke 'Gergana' ist eine sehr wüchsige und ertragreiche Sorte, die Dich mit ihren bis zu 35 cm langen Gurken in schöner mittel- bis dunkelgrüner Farbe und mit leicht gerippter Schale begeistern wird. Ab Ende März kannst Du 'Gergana' einzeln in Töpfen vorziehen oder Du wartest mit der Aussaat direkt Dein Gemüsebeet bis Mitte Mai, wenn es frostfrei ist. Im Gewächshaus ist die Kultur zwar problemlos möglich, doch ist die gemischtblühende 'Gergana' aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit und Robustheit ideal für den Freilandanbau geeignet.Von Juli bis September kannst Du die bitterfreien Gurken ernten. Vor allem im jungen Stadium sind die Früchte äußerst aromatisch und schmackhaft und bieten sich für frisch zubereite Salate geradezu an.
Die Salatgurke 'Bella' ist eine F1-Hybride mit rein weiblichen Blüten. Das bedeutet, dass Du Dich zur Erntezeit von Juni bis Oktober über jede Menge frische Gurken freuen kannst, denn aus jeder einzelnen Blüte wird auch eine Frucht gebildet! Bei den Gurken handelt es sich um schlanke, glattschalige Schlangengurken, die frei von Bitterstoffen und kernlos sind. Sie können in der Küche auf vielfältige Weise verarbeitet werden, insbesondere als Salatzutat.'Bella' eignet sich für die Anzucht im Gewächshaus besonders gut. Hier kannst Du die Gurkensamen bereits ab März aussäen. Typischen Pflanzenkrankheiten wie Gurkenkrätze, Blattbrand oder Echten Mehltau trotzen die Pflanzen dank natürlicher Resistenzen. Denke immer daran, die Pflanzen gut zu wässern, da Gurken prinzipiell einen hohen Wasserbedarf haben.
Bei der Salatgurke 'Saladin' handelt es sich um eine F1-hybride Sorte, die sich aufgrund ihres robusten Wachstums sehr bewährt hat. Sie ist für den Anbau im Gewächshaus wie geschaffen und weist eine natürliche Resistenz gegen Gurkenkrätze auf. Die Aussaat kannst Du für den März oder April einplanen.Bis zur ersten Ernte ab Juni solltest Du Deine Gurkenpflanzen mit Rankhilfen im Wachstum unterstützen, Seitentriebe aus den Blattachseln entfernen und regelmäßig gießen. Sie danken es Dir mit ca. 36 cm langen Früchten, die frei von Bitterstoffen und deshalb umso schmackhafter sind!
Die Einlegegurke 'Conny' ist eine F1-Hybride, die für den Anbau im Freiland wie geschaffen ist. Als Vorkultur können die Samen im April und Mai in einem schützenden Gewächshaus ausgebracht werden. Alternativ wartest Du bis Mai oder Juni und bringst die Gurkensamen an einem sonnigen bis halbschattigen Standort direkt aus. Da 'Conny' hinsichtlich Temperatur und Witterung sehr robust und zudem resistent gegen das Gurkenmosaikvirus, den Echten Mehltau und die Gurkenkrätze ist, kannst Du mit einer sicheren Ernte von Juli bis September rechnen.Als rein weiblich blühende Gurkenpflanze, bei der aus jeder Blüte später auch eine Frucht entsteht, liefert 'Conny' sehr hohe Erträge. Die ovalen, grünen Gurken sind kernlos und frei von Bitterstoffen. Für die Herstellung von Gewürz- und Salzgurken sind sie besonders gut geeignet. Einfach ausprobieren!
Die Mini-Salatgurke 'Lothar' von SPERLI ist eine robuste, rein weiblich blühend F1-Hybride, die für den Anbau im Gewächshaus prädestiniert ist, aber ab Mitte Mai auch in Töpfen oder im Freiland kultiviert werden kann. Wenn Du ihr einen sonnigen bis halbschattigen und geschützten Standort im Freien suchst, wird sie es Dir mit einer sicheren Ernte im Zeitraum von Juni bis Oktober danken. Die Früchte dieser Sorte erreichen eine Länge von ca. 20 cm. Ihre feste Schale ist dunkelgrün und leicht gestachelt. Was typische Pflanzenkrankheiten betrifft, bist Du mit 'Lothar' auf der sicheren Seite. Die Sorte bringt eine natürliche Toleranz gegen den Echten und Falschen Mehltau mit.
SPERLI's Snackgurke 'Iznik' eine Mini-Salatgurke, die Dich mit einigen Besonderheiten begeistern wird. So bildet die F1-Hybride nur rein weibliche Blüten, aus welchen stets eine Frucht entsteht. Das sorgt für einen üppigen Ertrag! Weiterhin kommen die 10 bis 12 langen, dunkelgrünen Gurken mit ovaler Form und glatter Schale ohne Kerngehäuse aus.Auch beim Anbau zeigt sich eine Besonderheit: 'Iznik' kannst Du nicht nur im klassischen Freiland kultivieren, sondern auch in Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon. Wichtig ist, dass die Pflanzen viel Sonnenlicht bekommen und gut gewässert werden. Dann steht der Ernte Deiner sehr intensiv schmeckenden Mini-Gurken von Juli bis September nichts im Weg!
Mach Platz in Deinem Garten für 'Southern Delight'! Die Salatgurke hat ein kraftvolles Wachstum und steht fest im Beet. Ganz gleich, ob in Frühbeetkästen oder in großen Töpfen, kannst Du die Gurken sääen. Mit ihrer überwiegend weiblichen Blüte können zahlreiche Gurken mit einer Länge von 25 – 30 cm geerntet werden. Und das Beste? Keine Spur von Bitterheit, trotz ihrer leichten Stacheligkeit. Ein kleiner Tipp am Rande: Ernte sie regelmäßig, um immer den besten Geschmack zu garantieren. Achte darauf, dass sie einen lockeren, nährstoffreichen und leicht erwärmten Boden in einer sonnigen Lage hat, um sich voll zu entfalten.
Die Salatgurke 'Paska' ist eine F1-Hybride mit ca. 25 cm langen, schlanken und dunkelgrün glänzenden Früchten ohne Kerngehäuse. Die Pflanzen treiben nur rein weibliche Blüten aus. Da aus jeder dieser Blüten eine Frucht entsteht, handelt es sich bei 'Paska' um eine sehr ertragreiche Sorte. Auf die ersten Gurken kannst Du dich im Juli freuen.Mit der Aussaat kannst Du im März als Vorkultur beginnen. Erst wenn die jungen Pflanzen das 4-Blatt-Stadium erreicht haben, solltest Du sie ab Mitte Mai ins Freiland verpflanzen. Resistenzen gegen den Echten Mehltau und eine Toleranz gegen Falschen Mehltau und das Gurkenmosaikvirus machen diese Sorte sehr robust.
Die exotische Minigurke SPERLI's 'Sandia' wird Dich mit ihren zahlreichen grün gestreiften und erfrischend schmeckenden Minifrüchten begeistern! Diese werden nicht größer als 2 bis 4 cm, sind ideal zum Frischverzehr geeignet und somit der perfekte Snack für zwischendurch. Wenn Du möchtest, kannst Du 'Sandia' aber auch in Salaten verarbeiten oder einlegen.Als Vorkultur lässt sich 'Sandia' schon im April aussäen, am bestens in einem Gewächshaus. Für eine Aussaat im Freiland wartest Du bis Mai oder Juni und suchst einen möglichst sonnigen Standort. Während der Anbauphase benötigen die Gurkenpflanzen eine Rankhilfe, um die Triebe nach oben zu leiten. Im September und Oktober kannst Du Dir die kleinen Früchte schließlich schmecken lassen.
Gelb und rund? Ja, auch so können Gurken sein! Die Zitronengurke 'Lemon' ist mit ihren zitronengelben, apfelgroßen Früchten ein echter Blickfang in Deinem Gemüsebeet. Die gelbe Farbe nehmen die Gurken allerdings erst dann an, wenn sie erntereif sind. Ihr Fruchtfleisch ist weiß und ihr Geschmack süß-fruchtig mit einer leicht säuerlichen Note.'Lemon' kannst Du im Mai direkt ins Freiland an einem sonnigen Standort aussäen. Danach solltest Du die ersten Wochen die Samen und aufkommenden Pflanzen mit einem Fließ abdecken. Im Zeitraum von Juli bis September kannst Du zum Erntekorb greifen und die gelben, runden Gurken von den Pflanzen pflücken.
Die Einlegegurke 'Delikateß' bildet dünnschalige, walzenförmige, mittellange und festfleischige Gurken mit nicht ganz glatter Oberfläche aus. Sie ist eine klassische Freilandgurke, die Du per Direktsaat im Mai bzw. Juni aussäen kannst. Bewährt hat sich ein sonniger bis halbschattiger Standort mit humoser, nährstoffreicher Erde.'Delikateß' ist von Natur aus widerstandsfähig, sodass Du Dich im Normalfall keinen Anbauproblemen stellen musst. Von Juli bis September kannst Du Dich über eine ertragreiche Ernte freuen. Die kleineren, früh geernteten Gurken verarbeitest Du am besten zu Einlegegurken, die größeren zu Salat-, Schäl- oder Schmorgurken.
Die Einlegegurke 'Vorgebirgstrauben' ist eine bewährte, samenfeste Gurkensorte, die nach der Aussaat schnell wächst und hohe Erträge liefert. Damit auch Deine Gurkenpflanzen gut gedeihen, solltest Du sie in sonniger Lage mit humosem, nährstoffreichem Boden kultivieren. Ebenfalls wichtig ist eine gleichmäßige Bewässerung.Ob Du die Gurkensamen zunächst vorziehst oder direkt ins Freiland einbringst, bleibt ganz Dir überlassen. Im Falle einer Vorkultur ist eine frühere Ernte möglich, für gewöhnlich ab Juli. Bis in den September hinein kannst Du Dir dann die kurzen, ovalen Früchte mit ihrem schwach ausgebildeten Hals gut schmecken lassen!
Mit der Salatgurke 'Sonja' erhältst Du nicht nur eine robuste und von Natur aus widerstandsfähige Gurkensorte, sondern auch eine in zertifizierter BIO-Qualität! Es handelt sich um eine ertragreiche Freilandgurke, deren ca. 30 cm lange Früchte eine wunderbar glatte Schale aufweisen und frei von Bitterstoffen sind. Im Juli können die ersten Gurken geerntet werden. Sie schmecken besonders erfrischend, wenn sie jung geerntet werden.'Sonja' kannst Du als Vorkultur oder als Direktsaat aussäen. Am bestens suchst Du ihr für eine erfolgreiche Anzucht ein sonniges, geschütztes Beet mit lockerem, nährstoffreichem Boden. Unser Tipp: Je häufiger Du die bereits herangereiften Gurken abpflückst, desto mehr regst Du die weitere Blütenbildung an, was eine Ernte bis in den Oktober möglich macht.
Die bitterstofffreie Einlegegurke 'Excelsior' ist eine überwiegend weiblich blühende F1-Hybride, die hohe Erträge liefert. Es handelt sich um eine Freilandsorte, die Du entweder als Vorkultur im April und Mai aussäen und dann ab Mitte Mai ins Freie setzen kannst, oder aber Du wartest bis Mai bzw. Juni und bringst das Saatgut direkt im Freiland aus. Eine sonnige Fläche mit lockerem und humosen Boden, der nährstoffreich und leicht erwärmt ist, stellt die beste Grundlage für eine erfolgreiche Anzucht dar.'Excelsior' ist eine von Natur aus widerstandsfähige Sorte gegen typische Gurkenkrankheiten wie Gurkenkrätze oder Echten Mehltau. Wenn Du einen passenden Standort gewählt die Pflanzen während des gesamten Kulturverlaufs stets ausreichend mit Wasser versorgt hast, kannst Du die ersten Gurken bereits im Juli ernten. Von da an bis in den September hinein kannst Du immer wieder die ovalen grünen Früchte von den Pflanzen pflücken und beispielsweise zu leckeren Gewürz- oder Salzgurken verarbeiten.
Bei der Salatgurke 'Flamingo' von SPERLI handelt es sich um eine F1-hybride Spitzenzüchtung, die Deinen Gemüseanbau bereichern wird! Die Sorte liefert hohe Erträge, da ihre Blüten rein weiblich sind und sich folglich aus jeder Blüte eine Frucht bildet. Die Erntezeit der 30 cm langen Gurken fällt in die Monate Juni, Juli, August und September.'Flamingo' ist eine F1-Hybride und kann von Februar bis Mai im Gewächshaus ausgesät werden. Wenn die Jungpflanzen das 4-Blatt-Stadium erreicht haben, kannst Du sie auf eine humus- und nährstoffreiche Fläche pflanzen. Danach ist regelmäßiges und ausreichendes Bewässern angesagt. Außerdem solltest Du den Pflanzen eine Rankhilfe spendieren.
Bei der Einlegegurke 'Libelle' handelt es sich um eine F1-Hybride, die Dich mit frühen und hohen Erträgen begeistern wird. Der frühestmögliche Zeitpunkt für die Aussaat der Gurkensamen ist der April. Als Vorkultur werden die Samen zunächst drinnen ausgesät und die aufgelaufenen Jungpflanzen ab Mitte Mai schließlich ins Freiland gesetzt. Ein Direktsaat ins Freie ist natürlich ebenfalls möglich, allerdings erst im Mai oder Juni. 'Libelle' mag es sonnig, wächst am besten in einem lockeren, nährstoffreichen Boden und hat einen hohen Wasserbedarf. Regelmäßiges und ausreichendes Gießen ist für eine erfolgreiche Kultur daher Pflicht.Da 'Libelle' von Natur aus widerstandsfähige gegen Krankheiten wie das Gurkenmosaikvirus oder die Gurkenkrätze ist, musst Du in der Regel keine nennenswerten Anbauprobleme befürchten. Die ersten Früchte können im Juli geerntet werden. Ihre Form ist lang und schlank und ihre glänzende Schale leicht pockig und dunkelgrün gefärbt. Bis in den September hinein kannst Du Dich an immer wieder neuen Gurken erfreuen.
Unsere BIO-Salatgurke 'Marketmore' ist eine samenfeste Sorte, die ca. 25 cm lange, dunkelgrüne, bitterfreie und somit sehr schmackhafte Gurken trägt. Das Saatgut stammt aus zertifiziertem BIO-Anbau und kannst Du ab April als Vorkultur und ab Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, ins Freiland ausbringen. 'Marketmore' liebt einen sonnigen Platz mit lockerer, humoser und nährstoffreicher Erde sowie regelmäßiges und ausreichendes GießenVon Juli bis September können die Früchte geerntet werden. Am besten pflückst Du sie jung, da sich sonst Kerne im Gehäuse bilden.
Die Salatgurke 'Moneta' ist eine robuste Gurkensorte für den Anbau im Freiland. Ihre Früchte erreichen eine durchschnittliche Länge von 25 bis 30 cm. Sie sind von dunkelgrüner Farbe, schlank und fest und besitzen eine ein kleines Kerngehäuse. In der Küche wird 'Moneta' besonders gern zu Schmorgemüse verarbeitet.Nach der Aussaat pflanzt Du die Keimlinge im 4-Blatt-Stadium am besten auf eine sonnige Fläche mit nährstoff- und humusreicher Erde. Über den gesamten Kulturzeitraum ist regelmäßiges Gießen wichtig. Mit mehrfache Düngergaben kannst Du außerdem die Erträge im Erntezeitraum von Juli bis September steigern.
Wenn Du für Deinen Gemüseanbau gerne auf Saatgut aus biologisch zertifiziertem Anbau zurückgreifen möchtest, bist Du bei der BIO-Einlegegurke 'Diamant' von SPERLI genau richtig! Diese wüchsige Sorte bildet rein weibliche Blüten, aus denen später dunkelgrüne, bitterfreie Früchte ohne Kerne hervorgehen. Zum Einlegen sind die früh reifenden, kleinen, knackigen Gurken ideal geeignet. Du kannst sie bereits ab Juli ernten. Da immer wieder neue Blüten von den Pflanzen gebildet werden, erstreckt sich der Erntezeitraum bis in den September hinein.Die Aussaat der Gurkensamen ist sowohl als Vorkultur als auch Direktsaat möglich, wobei die vorgezogenen Jungpflanzen ab Mitte Mai ins Beet verpflanzt werden können. Achte darauf, dass der Boden dort locker, humos und nährstoffreich ist. Gegen typische Gurkenkrankheiten, so zum Beispiel das Gurkenmosaikvirus, ist 'Diamant' aufgrund hoher Resistenzen bestens gerüstet.