Hochbeet anlegen
Gärtnern auf Augenhöhe
Gärtnern im Hochbeet ist rückengerecht, ertragsreich, substratunabhängig und für jeden geeignet. Kein Wunder, dass es unter Hobbygärtnern immer beliebter wird. Ob nun Fertigbausatz oder „Marke Eigenbau“ das Hochbeet hat viele Gesichter und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Damit dieses Gartenprojekt zum Erfolg wird, haben wir hier einmal das Wichtigste zusammengefasst.
Drei der wichtigsten Vorteile eines Hochbeetes sind das rückengerechte Arbeiten am Hochbeet, die frühere Ernte, die durch die Wärme des verrottenden Materials möglich ist und das Hochbeete substratunabhängig, d.h. überall aufgebaut werden können, ob man nun guten oder schlechten Boden hat. Ebenfalls zu nennen ist, dass Hochbeete für Schnecken weniger attraktiv sind und somit ein Plagegeist schon mal weniger im Gemüsebeet wüten kann. Ob nun für den Garten oder den Balkon es gibt für jeden das passende Hochbeet aus unterschiedlichen Materialien. So ist es auch noch ganz neben bei ein schönes Accessoire im Garten, das vielfältig ganzjährig bepflanzt werden kann.
Es sollte ein sonniger bis halbschattiger Platz für das Hochbeet gewählt werden. Jede Seite muss gut erreichbar sein. Mindestens eine Seite sollte mit der Schubkarre anfahrbar sein. Die Breite des Hochbeetes sollte von jeder Seite die Armlänge des Gärtners nicht überschreiten, so dass Du von allen Seiten auch bequem die Mitte des Beetes erreichen kannst. Um wirklich rückenschonend arbeiten zu können muss die Höhe individuell an den Gärtner angepasst werden. Die Wände des Hochbeetes sollten schräg zum Boden verlaufen, dieser Fußfreiraum erhöht das rückengerechte Arbeiten.
Das Material für das Hochbeet sollte im Vorfeld auf seine Tauglichkeit und Lebensdauer geprüft werden. Holzhochbeete können von innen zusätzlich mit Folie ausgekleidet werden. Diese schützt zusätzlich das Holz und beugt Austrocknungen vor.
Das klassische Hochbeet wird zuerst mit einem engmaschigen Drahtgitter als Schutz gegen Wühlmäuse und andere hungrige Nager als Basis ausgelegt und innen befestigt. Dann wird die erste Schicht aus groben Material, wie z.B. gehäckselte Äste von Sträuchern und Bäumen in das Hochbeet gelegt. Diese bewirkt, dass das Material verrotten und wachstumsbeschleunigende Wärme nach oben steigen kann. Die nächste Schicht enthält Gartenabfälle, feineres Gestrüpp und Grasschnitt. Darüber wird normale Gartenerde geschichtet. Es folgt eine Schicht aus reifem Kompost, um für Dünger zu sorgen. Die oberste Schicht wird mit hochwertiger Gärtnererde aufgefüllt. Nun steht eine Bepflanzung nichts mehr im Wege.
Welche Sorten sind nun die Richtigen für das Hochbeet? Denn auch im Hochbeet gilt es, die passenden Pflanzen und Sorten auszuwählen. Kleiner Tipp: Halte nach diesem Logo bei uns Ausschau. Wir haben Dir aus unserm umfangreichen Sortiment die besten Sorten für das Hochbeetgärtnern herausgesucht und sie mit diesem Logo versehen.
Die ausgewählten Pflanzen sollten eine maximale Endhöhe von einer Armlänge haben, damit sie noch bequem zu erreichen sind. Sie sollten einen kompakten, stabilen Wuchs aufweisen, damit sie nicht vom Wind abgeknickt werden. Stark wuchernde Pflanzen sind nicht für ein Hochbeet geeignet und sollten lieber in ein Erdbeet gepflanzt werden. Eine Mischung aus Blumen und Gemüse bereichert ein modernes Hochbeet optisch und fördert den Insektenanflug und erhöht damit auch die Ernte. Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie im Erdbeet von guten und schlechten Partnern. Gemüsesorten mit hohem Nährstoffbedarf (z.B. Kohl) baust Du am besten im ersten Jahr an, da die Nährstoffe aus dem Kompost mit der Zeit verbraucht werden, wenn Du nicht regelmäßig nachlegst.
SPERLI's Snackgurke 'Iznik' eine Mini-Salatgurke, die Dich mit einigen Besonderheiten begeistern wird. So bildet die F1-Hybride nur rein weibliche Blüten, aus welchen stets eine Frucht entsteht. Das sorgt für einen üppigen Ertrag! Weiterhin kommen die 10 bis 12 langen, dunkelgrünen Gurken mit ovaler Form und glatter Schale ohne Kerngehäuse aus.Auch beim Anbau zeigt sich eine Besonderheit: 'Iznik' kannst Du nicht nur im klassischen Freiland kultivieren, sondern auch in Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon. Wichtig ist, dass die Pflanzen viel Sonnenlicht bekommen und gut gewässert werden. Dann steht der Ernte Deiner sehr intensiv schmeckenden Mini-Gurken von Juli bis September nichts im Weg!
Wenn Du auf der Suche nach einer Tomatensorte bist, die Du auch in Töpfen, Kästen und Ampeln anbauen kannst, bist Du bei der Tomate 'Lizzano' genau richtig! Diese F1-hybride Cherry-Buschtomate wächst nur etwa 40 bis 50 cm hoch und bildet überhängende Triebe, von denen Du die leckeren Früchte im Zeitraum von Juli bis September ernten kannst.An einem sonnigen Standort wächst 'Lizzano' hervorragend. Durch ihre natürlich Widerstandsfähigkeit gegen Kraut- und Braunfäule ist sie sehr robust und ertragssicher. Freue Dich also auf viele leuchtend rote, fruchtig-süß schmeckende Tomaten, die ideal zum Naschen geeignet sind!
Gleich vier Sorten sind zu gleichen Teilen in der Salat-Babyleaf-Mischung von SPERLI vertreten und sorgen für jede Menge Abwechslung. Hinzu kommt, dass die Samen auf einem Saatteppich fixiert sind, der nur ausgelegt, mit Erde bedeckt und angegossen werden muss. Wenn die Pflanzen auflaufen, ist kein Vereinzeln mehr nötig, da sie genau im richtigen Abstand wachsen. Für die Kultur im Balkonkasten ist der Saatteppich übrigens hervorragend geeignet.Die in dieser Mischung enthaltenen vier Sorten sind: 'Sadawi' vom Typ "Rote Eichblatt" mit gezahnten und nussig schmeckenden Blättern, 'Oaking' vom Typ "Grüner Eichblatt" mit mildem Aroma, 'Diablotin' vom Typ "Roter Batavia" mit dicken, gut haltbaren Blättern und 'Secco' vom Typ "Grüner Tangotyp".
Radieschensamen aus biologischem Anbau erhältst Du mit unserem BIO-Radieschen 'Celesta'. Die Pflanzen entwickeln sich sehr gleichmäßig, da das Saatgut bereits im richtigen Abstand auf einem Saatband fixiert. Dieses musst Du lediglich auslegen, leicht mit Erde bedecken und während der Keimphase stets feucht halten.'Celesta' ist eine Sorte für die gesamte Freilandsaison. Schon im Februar kann das Saatband ausgelegt werden, sodass die ersten Radieschen bereits im April erntereif sind. Die kugelrunden, dunkelroten Knollen sind platz- und pilzfest und schmecken würzig-scharf.
Eine Salatmischung mit würzig-orientalischem Geschmack stellt der Salat "Asia Spicy Green Mix" von SPERLI dar. Gleich 4 bewährte Sorten holst Du Dir damit in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon, da sie auch für Kübel und Kästen geeignet sind: 'Mustard Red Giant', 'Misome', 'Green Boy' und 'Mizuna'. Die Blätter wachsen in unterschiedlichen Formen und Farben und können als blanchiertes Gemüse oder frische Salate hervorragend verwendet werden.Wenn Du das Saatgut von März bis September im Freien und von Oktober bis Februar im Gewächshaus in regelmäßigen Folgesaaten ausbringst, kannst Du das ganze Jahr über ernten. Wichtig für Deinen Anbauerfolg ist, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen.
Mit der F1-hybriden Wassermelone 'Mini Love' kannst Du Dir die saftige Sommerfrucht in den eigenen Garten holen! Am besten ist für die Anzucht ein kleines Gewächshaus geeignet. Wenn Du diese Anbaumöglichkeit nicht hast, kannst Du der süßen kleinen Melone alternativ einen geschützten, sonnigen Standort in Deinem Garten suchen. Wenn es dort warm genug ist, kannst Du viele kleine, runde, grün-dunkelgrün gestreifte Melonen im August und September ernten.Diese werden 10 bis 15 cm groß und ihr Fruchtfleisch ist herrlich leuchtend rot, fast ohne Kerne und erfrischend saftig. Bei der Aussaat solltest Du daran denken, dass Melonen mit ihren langen Trieben viel Platz brauchen. Deshalb solltest Du einen Pflanzenabstand von 80 x 100 cm wählen.