Kräuterzauber
Im Garten, auf dem Balkon oder in der Küche
Ein altes Sprichwort sagt: „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.“ Pflanzen, insbesondere Kräuter, wurden über Jahrtausende hinweg als Heilmittel gegen Krankheiten eingesetzt oder in der Küche zum Würzen von Gerichten verwendet, als Salz und Pfeffer noch Kostbarkeiten darstellten. Bis heute werden Kräuter vielfältig verarbeitet und angewendet. Auch in der Medizin haben sie ihre Bedeutung nicht verloren. Mit ihren unterschiedlichen Blattstrukturen, -formen und -farben haben sie zudem einen hohen Zierwert und sind neben Gaumen und Nase auch für die Augen ein Genuss.
Kräuter sind wahre Champions in Deiner grünen Oase. Sie vertreiben lästige Schädlinge allein mit ihren ätherischen Ölen und bereiten Dir wiederum sinnliches Vergnügen, wenn Du sie zum Würzen verwendest oder als Tee genießt. Sie sollten Dir also als Deine besten Pflanzenfreunde stets zur Seite stehen, denn sie verwandeln selbst eine Komposition aus Notvorräten in einen echten Genuss. Und das Beste ist: Kräuter beanspruchen nicht viel Platz. Selbst auf der Fensterbank sind sie hervorragend kultivierbar!
Damit sich Kräuter bei Dir im Topfgarten wohlfühlen, solltest Du einige Dinge beachten:
- Im Sommer musst Du täglich gießen. Gerade Pflanzen mit viel Blattmasse (zum Beispiel Basilikum) brauchen viel Wasser.
- Vielleicht hast Du es schon einmal selbst festgestellt: Mediterrane Kräuter wie Rosmarin oder Oregano haben kleinere, festere Blätter und verholzen auch
- Die Verdunstung über die Blätter ist somit geringer, weshalb sie weniger Wasser brauchen als andere Kräuter.
- Kräuter brauchen einen durchlässigen Boden. Achte also auf einen guten Wasserabfluss. Der Boden des Pflanzgefäßes sollte über ein Loch verfügen und mit Tonscherben oder Steinen ausgelegt werden.
- Wuchernde Kräuter wie zum Beispiel Pfefferminze eignen sich gut für die Topfkultur, denn so kann man sie prima in ihre Schranken weisen.
- Winterharte Kräuter wie Schnittlauch, Thymian, Oregano oder Salbei kannst Du getrost draußen stehen lassen. Aber auch hier musst Du wetterabhängig für genug Feuchtigkeit sorgen.
Die meisten Kräuter lieben einen Standort in der Sonne, denn erst durch die Sonne können sich die oftmals in den Zellkissen der Blätter befindlichen ätherischen Öle ausbilden. Bei hoher Hitze oder leichtem Reiben der Blätter platzen diese und verströmen ihren charakteristischen Duft.
Egal ob Du einen Südbalkon mit Kräutern bepflanzen oder Gehölze unterpflanzen möchtest: Es gibt für jeden Standort ein passendes Kraut. Halbschattenverträgliche Kräuter sind zum Beispiel:
- Petersilie ‚Gigante d’Italia‘
- Schnittlauch ‚Twiggy‘ und ‚Staro‘
- Zitronenmelisse ‚SPERLI’s Lima‘
Zu den sonnenliebenden Kräutern gehören unter anderem:
- Lavendel ‚SPERLI’s Blaues Wunder‘
- Salbei ‚SPERLI’s Allerei‘
- Thymian ‚Di Roma‘
Deine Kräutersammlung ist eine wahre Schatzkammer von Aromen, die Dir jeden Tag wundervolle Geschmackserlebnisse bietet. Beim Pflücken und Verarbeiten werden alle Deine Sinne angesprochen und Du bekommst gratis gute Laune geschenkt. Hier ein paar Hinweise, worauf Du bei der Ernte achten solltest:
- Für die Ernte von ganzen Trieben und Zweigen solltest Du eine scharfe und saubere Schere benutzen.
- Beernte eine Pflanze immer gleichmäßig, damit sie keine Kahlstellen bekommt.
- Triebe und Blätter erntest Du am besten frühmorgens, denn dann sind Deine Kräuter am aromatischsten.
- Gönne Deinen Kräutern nach intensiver Ernte ein wenig Flüssigdünger.
- Wasche die Blätter immer nur sanft ab.
- Schneide nicht in alte, verholzte Triebe, denn diese können möglicherweise dann nicht mehr austreiben.
- Ernte immer nur gesunde Blätter und entferne schadhafte, verblasste Blätter und Blüten.
Zum Glück kannst Du viele Kräuter auch einfrieren oder trocknen, sodass Du auf einen Vorrat zurückgreifen kannst, falls Du gerade keine Kräuter kultivierst. Ein paar Ideen für die Haltbarmachung – und welche Kräuter jeweils dafür geeignet sind – stellen wir Dir im Folgenden vor.
- Trocknen: Salbei, Rosmarin, Oregano, Lorbeer, Bohnenkraut, Minze
- Einfrieren: Petersilie, Oregano, Zitronenverbene, Minze, Dill, Schnittlauch (Beachte, dass beim Einfrieren zwar der Geschmack erhalten bleibt, aber das Aussehen sich verändern kann.)
- Aufbewahrung Kühlschrank (für einige Tage): Petersilie, Salbei, Koriander, Schnittlauch, Minze, Sauerampfer
- In Essig oder Weißwein einlegen: Knoblauch, Basilikum, Thymian, Rosmarin, Minze, Salbei
- In Öl einlegen: Bohnenkraut, Estragon, Basilikum, Knoblauch, Thymian, Rosmarin
- In Zucker aromatisieren oder als Konfekt verarbeiten: Lavendel, Veilchen, Minze, Blüten von Borretsch, Zitronenverbene
Der BIO-Thymian überzeugt nicht nur durch die zertifizierte BIO-Qualität des Saatgutes, sondern vor allem auch mit seinem würzig pfeffrigen Geschmack und seinem traumhaften Blütenduft. Das leckere Kraut erreicht eine Höhe von ca. 30 cm, sodass Du es auch problemlos im Kübel heranziehen kannst. Thymian ist mehrjährig und winterhart und kann ganzjährig geerntet werden.Der polsterförmig wachsende Halbstrauch zählt zu den Lichtkeimern und benötigt einen lehmhaltigen, nährstoffreichen Boden sowie einen sonnigen Standort. Per Direktsaat kannst Du den BIO-Thymian zwischen April und August aussäen. Wenn sich die entzückend rosa Blüten bilden, duften diese herrlich und sind für Insekten unwiderstehlich.
Die BIO Echte Kamille ist eine einjährige Heilpflanze, die sehr aufrecht und polsterartig wächst. Die Pflanzen bilden die bekannten weißen Blüten mit gelber Mitte, welche Du ernten und trocknen kannst, um sie für Tees verwenden zu können. Die bis zu 50 cm hohe Echte Kamille stellt kaum Ansprüche und ist dennoch sehr blühfreudig. Du kannst sie sogar in Kübeln kultivieren.Die Aussaat der BIO-Samen solltest Du für die Zeit von April bis Juli einplanen. Eine Vorkultur im Haus ist im März, April und September möglich. Am besten suchst für die Anzucht im Freiland einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit einem kalkhaltigen und durchlässigen Boden. Die Blüten kannst Du zur Vollblüte von Mai bis September ernten.
Bärlauch wird nicht umsonst als Waldknoblauch bezeichnet, denn sowohl hinsichtlich seines Aromas als auch in Bezug auf seine heilsame Wirkung ist Bärlauch dem Knoblauch sehr ähnlich. Im Wald kannst Du ihn oft antreffen, doch auch im Garten ist er kultivierbar und hat dank seiner strahlend weißen Blüten sogar noch einen hübschen Zierwert.Damit Dir die Anzucht gelingt, solltest Du die Bärlauchsamen im Zeitraum von Oktober bis März an feuchten, schattigen Stellen aussäen. Unter Gehölzen zum Beispiel fühlen sich die Pflanzen besonders wohl. Im April und Mai bricht dann die Erntezeit an, wobei Du einerseits die frischen Blätter und andererseits die Zwiebeln fein gehackt in der Küche verwenden kannst.
Das Basilikum 'Bordeaux' ist eine intensiv dunkelrotblättrige Sorte, die dank heller Blüten ein attraktives Aussehen mit einem kräftigen Aroma und angenehmen Duft verbindet. Du kannst es im Haus in Töpfen, draußen in Balkonkästen oder auch im Freiland kultivieren, wobei nur im Haus eine ganzjährige Anzucht und Ernte möglich ist.Im Falle einer Direktsaat solltest Du diese für den Zeitraum von Mai bis Juli einplanen und einen sonnigen, geschützten Platz mit möglichst lockerem, durchlässigem und humosem Boden suchen. Die Basilikumpflanzen erreichen hier schnell eine Höhe von 30 bis 40 cm und tragen von Juni bis Oktober erntereife Blätter.
Er sieht aus wie glatte Petersilie, ist aber keine: der BIO-Koriander von SPERLI! Bekannt ist Koriander in der orientalischen Küche, allerdings hält er auch immer häufiger hierzulande Einzug. Der Geschmack von Koriander ist sehr intensiv, leicht scharf, pikant und frisch. Damit ist er ein echter Alleskönner, wenn es darum geht, Gerichten den letzten Schliff zu verpassen.Wenn Du die hellgrünen, gefiederten Blätter auch in Deiner Küche verwenden möchtest, kannst Du die Koriandersamen ab April direkt ins Beet säen. Dabei solltest Du auf einen sonnigen Platz achten und bedenken, dass die einjährige Pflanze sehr krautig wächst und eine Höhe von bis zu 70 cm erreichen kann. Noch ein kleiner Tipp: Klein gehackt und in Eiswürfelformen gefroren kannst Du das ganze Jahr über Deine Gerichte mit Korianderblättern würzen!
Bei dem Sauerampfer 'SPERLI's Frühjahrskur' handelt es sich um eine mehrjährige Staude, die sehr ausdauernd wächst. Du kultivierst sei am besten an sonnigen Gartenplätzen auf einem feuchten, sauren, sandigen und humosen Boden. Wenn Du die Pflanzen im Haus vorgezogen hast, kannst Du sie ab im Mai nach den letzten Frösten ins Freiland verpflanzen, etwa in eine Kräuterspirale, an Gehölzränder oder in Staudenbeete.Die aufrechten grünen Blätter schmecken säuerlich und können für Salate, als Gemüsebeilage oder im Zusammenspiel mit Fisch oder Kalb- bzw. Schweinefleisch verwendet werden. Da Sauerampfer viel Eisen und Vitamin C enthält und appetitanregend, harntreibend und blutreinigend wirkt, kannst Du ihn auch als Heilpflanze nutzen und aus den Blättern zum Beispiel Tees herstellen.
Ein duftendes, sehr aromatisches Würzkraut stellt der mehrjährige BIO-Rosmarin dar. Die Samen wurden aus biologisch angebauten Mutterpflanzen gewonnen und können im Haus von Februar bis April vorkultiviert oder im Mai oder Juni direkt ins Freiland ausgesät werden. Für eine erfolgreiche Anzucht solltest Du Deinem Rosmarin einen sonnigen Standort mit kargem, durchlässigen Boden suchen.Rosmarin ist ein immergrünes Würzkraut, dessen Triebspitzen oder Blätter zum Abschmecken und Verfeinern verwendet werden können. Vor dem Winter sollten die buschigen Pflanzen zurückgeschnitten und vor Frost geschützt werden. Tipp: Wenn Du Rosmarin im Topf heranziehst, erleichterst Du Dir die Überwinterung.
Bei dem Schnittsellerie 'Gewone Snij' handelt es sich um einen zweijährigen Sellerietyp, der im zweiten Jahr Blüten austreibt. Im ersten Jahr wächst er allerdings zunächst sehr langsam, bildet dann aber buschige Blätter, die herb-aromatisch schmecken. Du kannst sie zum Würzen von Soßen, Suppen und Eintöpfen prima verwenden.'Gewone Snij' wird im Haus vorkultiviert und kann ab Mitte Mai, wenn die Frostgefahr vorüber ist, ins Freiland verpflanzt werden. Ein sonniger oder halbschattiger Standort in Deinem Garten ist dabei ebenso von Vorteil für eine gelingsichere Kultur wie ein nährstoffreicher und kalkhaltige Boden. Die Erntezeit beginnt im Juli und dauert bis in den Oktober hinein an.
Perfekt zum Anlegen eines kleinen Kräutergartens ist das Gewürzkräuter-Kombination geeignet. In dieser Mischung enthalten sind je ein Saatband für den Schnittlauch 'Staro' und die Petersilie 'Darki'. Komplettiert wird die Kombination mit einem weiteren Saatband, auf welchem sich Samen für Bohnenkraut, Dill, Basilikum, Majoran und Zitronenmelisse befinden. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei!Das Saatband vereinfacht die Aussaat deutlich, sodass auch Junior-Gärtner bedenkenlos zugreifen können. Du musst die Saatbänder zunächst auf die richtige Länge zuschneiden und im Aussaatzeitraum von April bis Juni in einer 1,5 cm tiefen Rille auslegen. Anschließend bedeckst Du es leicht wieder mit Erde, gießt es gut an und hältst es während der kompletten Keimphase durchgehend feucht, ohne den Boden zu vernässen. Für die Anzucht kommen sonnige oder halbschattige Standorte mit einem lockeren, humosen und nährstoffreichen Boden infrage.
Eine sehr wüchsige Premiumsorte stellt die zweijährige Petersilie 'Gigante d'Italia' dar. Nach der Aussaat, die im Haus von Februar bis September im Freiland von März bis August möglich ist, bildet sie schnell sehr glatte, großflächige Blätter. Diese kannst Du im Zeitraum von Mai bis Oktober ernten und zum Würzen von Soßen, Suppen oder Salaten nutzenOb frisch oder in getrockneter Form: 'Gigante d'Italia' zeichnet sich durch eine sehr aromatische Note aus und ist äußerst vitaminreich. Auch zum Einfrieren ist die Sorte geeignet. Damit der Anbau auf Deiner Fensterbank oder in Deinem Kräuterbeet gelingt, sollten die Pflanzen in der Sonne oder zumindest im Halbschatten gedeihen können.
Der mehrjährige und kübelgeeignete Blutampfer 'SPERLI's Essbare Staude' ist eine Topfpflanze mit hohem Zierwert, welcher aus den blutroten Blattadern resultiert. Die Samen können im Haus in Vorkultur oder ab Mai direkt ins Freiland an sonnigen Standorten ausgesät werden. Damit Dir die Anzucht gelingt, solltest Du prüfen, ob Du dem Blutampfer einen schwach sauren, humosen, sandigen Boden bieten kannst.Im Juni und Juli ist die Ernte der aufrechten grünen Blätter fortlaufend möglich. Sie schmecken säuerlich und können in der Küche vielseitig verwendet werden, beispielsweise für Salate, Suppen, Soßen oder Fleisch- und Fischgerichte. Außerdem wird ihnen eine appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung nachgesagt.
Die Petersilienwurzel 'Halblange' bietet Dir mehr als nur frische grüne Blätter, die würzig-aromatisch schmecken. Bei dieser Sorte handelt es sich nämlich um eine Wurzelpetersilie, deren weiße spitze und keilförmige Wurzeln Du ebenfalls ernten und in der Küche verwenden kannst. Sie eignen sich perfekt als Suppeneinlage oder zur Herstellung von Mischgemüse, oder als Suppeneinlage, während Du die Blätter wie gewohnt zum Verfeinern und Würzen nutzen kannst.Von März bis Mai kann 'Halblange' an sonnigen oder halbschattigen Standorten ausgesät werden. Damit die Samen gut keimen und die Pflanzen problemlos gedeihen, ist ein nährstoffreicher, lockerer, tiefgründiger und feuchter Boden wichtig. In den Genuss von Blättern und Wurzeln kannst Du zur Erntezeit von Juli bis November kommen.
Wie wäre es mit einem kleinen Kräutergarten auf dem Balkon oder der Terrasse? Die Küchenkräuter von SPERLI sind eine tolle Kräutermischung, die sich aus Basilikum, Petersilie, Dill, Schnittlauch und Rauke zusammensetzt und prima in Töpfen kultiviert werden kann. Die Aussaat gestaltet sich dank der Saatscheiben äußerst einfach, da diese lediglich auf die Anzuchterde in passend großen Töpfen gelegt werden müssen.Später kannst Du die Pflanzen aus den Töpfen auch ins Freiland setzen oder kultivierst sie einfach in den Töpfen weiter. Im Freiland fühlen sich die Kräuter an sonnigen Standorten mit einem durchlässigen, humosen und nährstoffreichen Boden am wohlsten. Zusammen bilden sie eine gesunde Mischung, mit der Du zum Beispiel Kräuterdips, Salate oder Pesto lecker würzen kannst.
Die Petersilie 'Darki' ist eine dicht gekrauste, sehr dunkelgrüne Sorte mit würzigem Geschmack und hohem Vitamin-C-Gehalt. Zum Verfeinern und Garnieren von zahlreichen Gerichten – beispielsweise Fleisch- oder Kartoffelgerichte sowie Soßen oder Salate – ist sie bestens geeignet.Im Haus kannst Du 'Darki' das ganze Jahr über kultivieren. Für die Anzucht im Freiland ist die Direktsaat im Zeitraum von März bis August möglich. Suche dafür einen Standort in der Sonne oder im Halbschatten aus und achte auf einen gelockerten und tiefgründigen Boden. Unter Glas kannst Du mit der Anzucht der zweijährigen Pflanzen etwas früher starten.
Der BIO-Schnittknoblauch von SPERLI bringt mit seinen dickfleischigen, glatten Blättern und mild-aromatischem Knoblauchgeschmack Pep in alle möglichen Gerichte. Er stellt eine wunderbare Alternative zum klassischen Knoblauch dar und kommt dabei ganz ohne den typischen Knoblauchgeruch aus. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem klassischen Knoblauch ist, dass der staudenartige Schnittknoblauch mehrjährig ist und nach dem Schnitt immer wieder neu austreibt, sodass Du von dieser Pflanze lange etwas hast.Die Blätter haben den besten Geschmack, wenn Du sie noch vor der Blüte schneidest. Sollten die Pflanzen zur Blüte kommen, kannst Du die weißen Blüten aber zum Garnieren und Dekorieren verwenden, da sie ebenfalls essbar sind. Am besten wächst der Schnittknoblauch in Deinem Garten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit humus- und nährstoffreichem Boden.
Bei der Würz-Tagetes 'SPERLI's Hot Mexican' handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Tagetes bzw. Studentenblume. Die schmalen, glänzenden Blätter kannst Du nämlich ebenso wie die leuchtend goldgelben Blüten zum Würzen verwenden. Salate, Rohkost, Soßen, Fleisch und vor allem Geflügelgerichte lassen sich auf diese Weise unkonventionell verfeinern. Sogar für Kakao und Tee kannst Du 'SPERLI's Hot Mexican' verwenden.Am besten gedeihen die ca. 40 cm hohen Pflanzen in Böden, die durchlässig, nährstoffreich, locker und humos sind. Die Direktsaat kann im April oder Mai erfolgen. Eine Vorkultur ist ebenfalls möglich. Ab Mitte Mai kannst Du die vorgezogenen Jungpflanzen ins Freie setzen.
Abwechslung pur wird Dir mit der 3-Kräuter-Kombination geboten! Ob der Basilikum 'Genoveser', das Bohnenkraut 'Pikanta' oder der Dill 'Elefant': Sie alle sind einjährig, blattreich, aromatisch und vielseitig in der Küche zum Würzen, Verfeinern und Abschmecken einsetzbar.Die Aussaat gestaltet sich dadurch, dass sich das Saatgut auf einem Saatband befindet, äußerst praktisch. Du musst das Band zunächst auf die passende Länge zuschneiden, legst es dann in eine 1,5 cm tiefe Rille, bedeckst es wieder mit Erde und hältst es danach stetig feucht. In der Sonne oder im Halbschatten wachsen die Kräuter dann im Beet oder auch in Balkonkästen problemlos, insbesondere in lockerer, nährstoffreicher und humoser Erde.
SPERLI's Blaues Wunder ist ein mehrjähriger kleiner Strauch, dessen Blütenrispen mit unzähligen violetten, duftenden Blüten besetzt sind. Lavendel sollte nach der Blüte stark zurückgeschnitten werden. Erfolgt der Rückschnitt erst im Frühjahr, blüht der Strauch auch erst sehr spät im Jahr oder überhaupt nicht. Die getrockneten Lavendelblüten können zur Herstellung von Trockengestecken, Kräuterkissen oder als Badezusatz verwendet werden.
Der Dill 'SPERLI's Liso' ist eine schnellwüchsige Gewürz- und Heilpflanze. Den aromatischen und pikanten Geschmack kannst Du Dir in der Küche zunutze machen und die fein gefiederten Blätter beispielsweise zum Würzen von Salaten, Fisch oder Soßen verwenden. Für das Einlegen von Gurken und Bohnen sind wiederum die Blütendolden wie geschaffen. Als Heilpflanze wird Dill eine lindernde Wirkung bei Verdauungsbeschwerden oder Blähungen bei Kindern nachgesagt.Damit 'SPERLI's Liso' auch in Deinem Kräutergarten wächst, solltest Du die Samen an einem sonnigen oder halbschattigen Platz mit humoser, tiefgründiger und gut gedüngter Erde ausbringen. Die Pflanzen werden bis zu 100 cm hoch und können ab einer Höhe von 20 bis 30 cm beerntet werden.
Bei der BIO-Zitronenmelisse handelt es sich um ein mehrjähriges Würzkraut der besonders Art. Wie der Name bereits verrät, schmecken die Blätter nach Zitrone und bieten ganz noch neue Möglichkeiten zum Würzen. In getrockneter Form kannst Du die Blätter für Teeaufgüsse problemlos verwenden. Sie werden noch vor der Blüte geerntet.Die BIO-Samen werden entweder im Haus vorkultiviert oder ab Mai gleich ins Freiland ausgesät. Ein durchlässiger und nährstoffreicher Boden in sonniger oder halbschattiger Lage bietet optimale Wachstumsvoraussetzungen. Die robusten Pflanzen wachsen buschig und verzweigt und sind sehr pflegeleicht.