Die Bedeutung der Vorkultur
Für eine ertragreiche Ernte
Foto: Bruno Nebelung GmbH
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Vorkultur von Pflanzen – Deine Eintrittskarte in eine reiche Ernte!
Wecke den Gärtner in Dir! Die Vorkultur ist ein wahrer Geheimtipp, wenn es darum geht, Deinen Garten zum Blühen zu bringen und für eine ertragreiche Ernte zu sorgen. Egal, ob Du gerade erst Deine ersten Schritte im Garten machst oder bereits Erfahrung mit dem Gärtnern gesammelt hast – die Vorkultur von Pflanzen eröffnet Dir zahlreiche Möglichkeiten zur Optimierung Deines Anbaus. Sie ist nicht nur für Gemüsepflanzen geeignet, sondern bringt auch Blumen zum Strahlen!
In diesem Beitrag tauchen wir tief in die Bedeutung der Vorkultur ein. Du wirst erfahren, welche Vorteile sie bietet, wie sie funktioniert und welche Pflanzen sich besonders gut für die Vorkultur eignen. Lass uns gemeinsam entdecken, wie Du mit dieser einfachen Methode Deinen Garten noch erfolgreicher gestalten kannst – für den Genuss frischer Erzeugnisse und die Freude am nachhaltigen Gärtnern!
Warum Vorkultur?
Die Vorkultur ist ein entscheidender Schritt, wenn Du Deinen Garten zum Blühen bringen möchtest. Bei der Aussaat unterscheidet man zwischen Direktsaat und Vorkultur. Vor allem langsam wachsende Pflanzen wie Lauch und Kohl sowie wärmeliebendes Gemüse wie Gurken, Kürbis, Zucchini, Tomaten und Paprika profitieren enorm von dieser Methode. Durch das Vorziehen der Pflanzen gelingt es nicht nur, die Erntezeit erheblich voranzutreiben, sondern Du erhöhst auch die Widerstandsfähigkeit Deiner Pflanzen gegenüber wechselhaften Wetterbedingungen.
Eine kontrollierte Keimung in einem geschützten Raum sorgt für optimale Rahmenbedingungen, wodurch die Anzahl der gekeimten Pflanzen steigt. Dies ermöglicht Dir eine robuste und üppige Ernte.
Die Vorkultur eröffnet Dir ganz neue Möglichkeiten, um Dein Gartenparadies zu gestalten. Bei dieser Methode wird das Saatgut nicht direkt ins Beet gesät, sondern zunächst in Aussaattöpfen im Innenbereich vorgezogen. Dies bietet den kleinen Pflanzen geschützte Bedingungen und ermöglicht eine frühzeitige Entwicklung. Später, wenn sie kräftig genug sind, werden die Jungpflanzen in das Gartenbeet oder in Kübel ins Freie gepflanzt, wo sie weiter wachsen und gedeihen können.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Pflanzen das Umtopfen gut vertragen. Beispielsweise sollten Radieschen und Möhren direkt im Beet gesät werden, da sie empfindlich auf das Umtopfen reagieren. Informiere Dich über die speziellen Bedürfnisse Deiner Pflanzen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Die Grundlagen der Vorkultur sind der Schlüssel, um das volle Potenzial Deiner Ernte auszuschöpfen und mit einem grünen Daumen zu punkten!
Der richtige Zeitpunkt und der passende Ort sind entscheidend für den Erfolg Deiner Vorkultur. Ab März, wenn die Lichtbedingungen meist ausreichend sind, kannst Du mit der Vorkultur auf der Fensterbank oder im beheizten Gewächshaus beginnen. Dies ist der ideale Zeitpunkt, um Deine Pflanzen auf die kommende Gartensaison vorzubereiten.
Zu Beginn ist es wichtig, dass die Aussaatgefäße warm stehen, da Wärme einen regen Keimprozess fördert. Sobald sich die ersten Keimlinge zeigen, stellst Du die Töpfe an einen hellen Fensterplatz, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung, um die zarten Pflanzen zu schützen. Für die Vorkultur eignen sich verschiedene Aussaatgefäße, darunter Blumentöpfe, Minigewächshäuser, Aussaatschalen, Quelltabletten und sogar kreative Lösungen wie Joghurtbecher, Eierkartons oder Papprollen. Die Wahl des passenden Gefäßes hängt von der Größe der Samen ab. Finde den besten Platz und Zeitpunkt, um Deine Pflanzen optimal vorzubereiten und Dich auf eine reiche Ernte zu freuen!
Die Aussaat ist der Schlüssel, um Deine Pflanzen erfolgreich vorzuziehen und ein üppiges Gartenparadies zu schaffen. Ein essenzieller Faktor für den Erfolg ist die Verwendung hochwertiger Aussaaterde. Diese sollte faserig, locker und nährstoffarm sein, damit die Keimlinge in Ruhe wachsen und ihre Wurzeln kräftig entwickeln können.
Beim Aussäen gibt es einige grundsätzliche Regeln zu beachten: Großes Saatgut wie Erbsen oder Bohnen wird einzeln gesät (Einzelkornsaat), während kleinere Samen breit verstreut (Breitsaat) oder in Reihen gesteckt (Reihensaat) werden. Achte darauf, ob es sich um Licht- oder Dunkelkeimer handelt – Lichtkeimer dürfen nicht mit Erde bedeckt werden, während bei Dunkelkeimern die Aussaattiefe entscheidend ist. Eine bewährte Faustregel lautet, dass das Saatgut etwa so tief in das Substrat gesteckt wird, wie der Samen groß ist.
Nach der Aussaat solltest Du die Erde leicht besprühen, um sicherzustellen, dass die Samen nicht weggespült werden. Mit diesen einfachen Tipps zur Aussaat kannst Du den Grundstein für Deine Gartenabenteuer legen und die Vorfreude auf eine reiche Ernte spüren!
Sobald Deine Keimlinge genügend Größe erreicht haben und erste Blätter bilden, ist es Zeit, sie zu pikieren und umzutopfen. Doch wann genau solltest Du diesen entscheidenden Schritt wagen? Die Keimdauer hängt von der Art der Pflanze sowie von äußeren Bedingungen wie Bewässerung, Temperatur und Licht ab. Achte darauf, dass Deine Pflanzen genügend Platz benötigen, um sich gesund entwickeln zu können.
Pikieren ist der Prozess, bei dem junge Pflanzen vorsichtig voneinander getrennt werden, um ihnen mehr Raum und optimale Nährstoffe zu bieten. Du kannst hierzu einen Pikierstab verwenden, um die Pflanzen sanft zu lösen und in separate Töpfe zu setzen. Dies fördert nicht nur das Wachstum, sondern sorgt auch dafür, dass Deine kleinen Tomaten, Paprika und andere Gemüsesorten kräftig und vital werden.
Indem Du beim Pikieren behutsam vorgehst und die richtigen Bedingungen sorgsam im Auge behältst, legst Du den Grundstein für eine ertragreiche Ernte. Gib Deinen Pflanzen die Chance, zu gedeihen – sie werden es Dir mit einer prachtvollen Ernte danken!
Bevor Deine jungen Pflanzen ihren festen Platz im Garten einnehmen und Kälteschocks vermeiden, ist das Abhärten ein unverzichtbarer Schritt. Diese Methode bereitet Deine vorgezogen Pflanzen optimal auf die raueren Bedingungen im Freien vor. Aber wie funktioniert das eigentlich?
Um Deine Pflanzen wie Tomaten und Paprika erfolgreich abzuhärten, stelle sie täglich für eine Woche an einen geschützten Ort im Freien. Lass sie zunächst für kurze Zeit draußen stehen und erhöhe allmählich die Dauer, die sie an der frischen Luft verbringen. Dieser sanfte Übergang hilft den Pflanzen, sich an die Temperaturunterschiede und die intensivere Sonneneinstrahlung zu gewöhnen.
Indem Du diesen wichtigen Schritt in Deiner Gartenroutine berücksichtigst, sorgst Du dafür, dass Deine Pflanzen stark und widerstandsfähig werden. So stehen einem gesunden Wachstum und einer reichhaltigen Ernte nichts mehr im Wege!
Nachdem Du Deine Pflanzen erfolgreich abgehärtet hast, ist es endlich Zeit für das endgültige Auspflanzen! Der optimale Zeitpunkt dafür ist nach den sogenannten „Eisheiligen“ im Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Zu diesem Zeitpunkt sind die Bedingungen ideal, um Deine vorgezogenen Schätze sicher ins Freiland zu verpflanzen.
Achte darauf, den richtigen Standort für Deine Pflanzen zu wählen – sei es sonnig für wärmeliebendes Gemüse wie Tomaten und Paprika oder schattiger für andere Sorten. Vor dem Auspflanzen solltest Du das Beet gut vorbereiten, indem Du die Erde lockerst und eventuell Kompost hinzufügst, um die Nährstoffversorgung zu optimieren. Pflanze die jungen Pflanzen in angemessenen Abständen ein, damit sie genügend Platz zum Wachsen haben.
Mit dem finalen Auspflanzen legst Du den Grundstein für eine üppige Ernte. Freue Dich auf die kommenden Monate, in denen Du Deine eigenen frischen Zutaten erntest und die Früchte Deiner Arbeit genießen kannst!
Ein ganz besonders Naschobst ist die Ananaskirsche 'Goldmurmel' von SPERLI. Sie bildet 1 bis 1,5 cm große Früchte, die goldgelb leuchten und zuckersüß schmecken. Im Zeitraum von August bis Oktober fallen die reifen Früchte mit ihren ballonartigen Fruchthüllen zu Boden, sodass Du sie nur noch auflesen musst, um die fruchtig-frischen Leckereien zu genießen.Das samenfeste Saatgut muss zunächst im Haus vorgezogen werden. Mit der Vorkultur kannst Du im März oder April starten. Ab Mitte Mai können die Jungpflanzen an einen sonnigen, windgeschützten Platz im Freiland oder in Kübel umziehen, wo sie 40 bis 60 hoch und bis zu 120 cm in die Breite wachsen.
Mit dem Mangold 'White Silver 2' holst Du Dir einen vielseitig verwendbaren Stielmangold in Deinen Garten, der äußerst schmackhaft ist. Seine hellen Stiele leuchten schon von Weitem und gehen in breite, silberweiße Blattrippen über, die in schönem Kontrast zur dunkelgrünen Blattfarbe stehen. Von Juni bis Oktober kannst Du die Stiele und Blätter für die Zubereitung leckerer Gerichte, zu welchen traditionelles Gemüse passt, ernten.Mangold benötigt für eine erfolgreiche Anzucht humose und nährstoffreiche Erde, stellt aber sonst keine großen Ansprüche. Mit 2 bis 3 Düngergaben über die komplette Anbauzeit hinweg kannst Du den Ernteertrag zusätzlich sichern und steigern. 'White Silver 2' wächst sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus.
Unsere Zwiebel 'Freddy' ist eine mehrjährige, winterharte Winterheckenzwiebel, an welcher Du lange Zeit Freude haben wirst. Sie kann, einmal ausgesät, über mehrere Jahre am selben Standort verbleiben, der möglichst sonnig sein sollte. Hier wächst die genügsame Zwiebel zuverlässig auf jedem normalen Gartenboden. Das Laub zeigt sich als röhrenförmige, grüne Austriebe, die an Schnittlauch erinnern und auch ähnlich mild-würzig wie dieser schmecken.'Freddy' kannst Du im Frühjahr wie im Herbst aussäen. Die Frühjahrsaussaat erfolgt am besten im April, die Herbstaussaat von Juni bis Oktober. Entsprechend umgekehrt gestalten sich auch die Erntezeiten: Säst Du im Frühjahr aus, kannst Du von Juni bis Oktober ernten. Bei einer Herbstaussaat fällt die Ernte in den April des nächsten Jahres.
Mit ihrer länglichen Form und der goldgelben Farbe stechen die Früchte der Zucchini 'Orelia' aus jedem Gartenbeet hervor. Besonders schmackhaft sind sie, wenn sie mit einer Länge von 15 bis 20 cm geerntet werden. Durch regelmäßiges Abernten förderst Du den Ansatz neuer Blüten, wodurch Du im Erntezeitraum von Juli bis September Deinen Ertrag spürbar steigern kannst.Bei der Aussaat hast Du die Wahl: Du kannst die F1-hybriden Samen entweder als Vorkultur im April ausbringen oder im Mai direkt ins Freiland säen. Wichtig für einen gelingsicheren Anbau ist ein sonniger Standort und ein nährstoffreicher sowie humoser Gartenboden. Außerdem musst Du Zucchinipflanzen immer gut wässern und regelmäßig düngen.
Wenn Dir BIO-Qualität wichtig ist, kannst Du bedenkenlos zu unserer BIO-Peperoni 'De Cayenne' greifen. Die Mutterpflanzen, aus denen das Saatgut gewonnen wurde, sind nämlich im zertifizierten BIO-Anbau kultiviert wurden. Die länglichen roten Früchte haben eine dünne Fruchtwand und schmecken roh besonders scharf und pikant.Die Sorte wird zunächst im Haus vorkultiviert und ab Mitte Mai ins Freiland gesetzt. Ideal ist ein sonniger und windgeschützter Platz sowie ein nährstoffreicher, humoser Boden. Die ertragreichen Pflanzen bescheren Dir von Juli bis Oktober eine üppige Ernte.
Mit unserer BIO-Lauchzwiebel 'White Lisbon' kannst Du eine beliebte und robuste Frühlingszwiebel in Deinem Gemüsegarten kultivieren und später in der Küche auf viele verschiedene Arten und Weisen verwenden. Die Sorte zeichnet sich durch lange, weiße Schäfte aus, die knackig und saftig, aber zugleich auch mild und zart sind. Du kannst sie schon nach 6 bis 8 Wochen im jungen Stadium ernten. Wenn Du es geschmacklich etwas pikanter magst, solltest Du sie aber noch länger reifen lassen.Unsere BIO-Lauchzwiebel eignet sich für die Vorkultur und für die Direktsaat. Im Freien ist es wichtig, dass die Pflanzen sonnig und warm stehen und gleichmäßig feucht gehalten werden. Solltest Du einmal großzügig ernten und nicht alle Schäfte in der Küche aufbrauchen, lassen sie sich im Kühlschrank über längere Zeit gut lagern.
Bewährt und deshalb immer eine gute Wahl ist der Rettich 'Rex'. Die Sorte ist wächst äußerst schnell und kann schon früh im Gewächshaus angebaut werden. Für das Freiland ist sie ebenfalls ideal geeignet. 'Rex' liebt viel Sonne und fühlt sich am wohlsten in humusreicher, lockerer, durchlässiger und feuchter Erde. Wenn Du ihn in Intervallen von 3 bis 4 Wochen immer wieder neu aussäst, kannst Du Dich über eine lange Ernteperiode freuen. Schütze Deine Rettichpflanzen aber unbedingt mit einem Insektenschutznetz vor der Rettichfliege!Die strahlend weißen Wurzeln schmecken würzig-mild und können auf vielfältige Art und Weise genossen werden. Oft wird Rettich für Salate oder als Brotbelag verwendet. Zu Brezeln und Bier passt er ebenfalls hervorragend, sei es in Scheiben, geraspelt, fein gehobelt oder zu Spiralen geschnitten.
Wenn Du Lust auf ein leckeres Herbst- und Wintergemüse mit viel Vitamin C und A hast, liegst Du mit dem Feldsalat 'Trophy' genau richtig. Es handelt sich um eine frostfeste Sorte, die schnell, sicher und ertragreich wächst. Die Blätter fallen breit und rund aus, sind dunkelgrün gefärbt und haben kurze Blattstiele. Wenn Du sie knackig und frisch genießen möchtest, solltest Du sie nicht im gefrorenen Zustand schneiden.'Trophy' wächst auf jedem nährstoffreichen und lockeren Boden. Er kann von Juli bis Oktober direkt ins Freiland gesät werden. Im Haus ist eine Vorkultur von September bis Februar möglich und auch für den Gewächshausanbau ist dieser Feldsalat geeignet.
Ein kleines Wunder in Form und Farbe stellt die Fleisch-Tomate 'Anacoeur' von SPERLI dar. Die Sorte ist vom Typ Ochsenherz und deshalb auffällig herzförmig geformt. Hinzu kommt, dass sowohl die Schale als auch das feste, saftige Fruchtfleisch von einer gelb-roten Flammung gekennzeichnet sind. Daraus ergibt sich das außergewöhnliche Aussehen der 'Anacoeur', die damit sowohl in Deinem Gemüsebeet als auch auf dem Teller für Furore sorgen wird. Geschmacklich sind die 250 bis 400 g schweren Früchte aufgrund ihres herrlichen Aromas ebenfalls über jeden Zweifel erhaben.Die Jungpflanzen müssen zunächst von Februar bis April im Haus vorgezogen werden, können aber im Mai nach Ende der Frostgefahr ins Freie verpflanzt werden. Am besten wachsen sie hier an sonnigen, windgeschützten Standorten mit lockerer, humoser und nährstoffreicher Erde. Damit die Pflanzen zur Erntezeit von Juli bis Oktober hohe Erträge liefern, solltest Du sie genügend wässern und düngen sowie die Seitentriebe ausbrechen.
Wenig bekannt, aber sehr traditionsreich ist das Blattstielgemüse Stielmus, welches auch Rübstiel genannt wird. Diese rheinisch-westfälische Spezialität wächst schnell und ist nach der Aussaat in etwa 60 Tagen erntereif. Im Frühjahr gehören die jungen Blattstiele und grünen Blätter mit ihrem mild-würzigem Geschmack zum ersten Frischgemüse, sofern die Samen im Herbst ausgesät wurden. Im Falle einer Aussaat im Frühjahr fällt der Erntezeitraum in den September oder Oktober.Stielmus kultivierst Du am besten an sonnigen Standorten in lockerer, humus- und nährstoffreicher Erde. Obwohl Stielmus im Frühjahr wie im Herbst ausgesät werden kann, gedeiht er am besten im zeitigen Frühjahr, wenn die Tage noch nicht so lichtstark sind.
Eine Salatmischung mit würzig-orientalischem Geschmack stellt der Salat "Asia Spicy Green Mix" von SPERLI dar. Gleich 4 bewährte Sorten holst Du Dir damit in Deinen Garten oder auf Deinen Balkon, da sie auch für Kübel und Kästen geeignet sind: 'Mustard Red Giant', 'Misome', 'Green Boy' und 'Mizuna'. Die Blätter wachsen in unterschiedlichen Formen und Farben und können als blanchiertes Gemüse oder frische Salate hervorragend verwendet werden.Wenn Du das Saatgut von März bis September im Freien und von Oktober bis Februar im Gewächshaus in regelmäßigen Folgesaaten ausbringst, kannst Du das ganze Jahr über ernten. Wichtig für Deinen Anbauerfolg ist, dass die Pflanzen nicht zu dicht stehen.
Dunkelgrün und rund präsentieren sich die Früchte der F1-hybriden Zucchini 'Eight Ball'. Sie sind besonders schmackhaft, wenn Du sie mit einem Durchmesser von 10 bis 15 cm erntest. Als kalorienarmes Feingemüse kannst Du sie vor allem für mediterrane Gerichte verwenden. Generell sind Deiner Fantasie hinsichtlich ihrer Verwendung aber keine Grenzen gesetzt!'Eight Ball' kannst Du von März bis Mai im Haus vorkultivieren und ab Mitte Mai ins Freiland verpflanzen. Etwas leichter ist es, wenn Du direkt ins Freiland aussäst, was allerdings erst ab Mai möglich ist. Die Sorte wächst buschig und kann bei früher Aussaat schon ab Juni bis in den Oktober hinein geerntet werden. Damit Du hohe Erträge einfahren kannst, solltest Du die Pflanzen regelmäßig düngen und wässern.
Den Salat 'Meikoningin' kannst Du wunderbar im Frühjahr und Herbst kultivieren und ernten. Für eine Sommerernte eignet er sich jedoch nicht, da er in den lichtstarken Monaten zum Schossen neigt. Bei der Aussaat hast Du die Wahl zwischen einer Vorkultur und einer Direktsaat. Mit der Vorkultur kannst Du im Februar starten, die Direktsaat planst Du am besten ab August ein.'Meikoningin' wächst auf jedem Gartenboden gut, solange der Boden humos und nährstoffreich ist. Er bildet zarte Köpfe von gelblich-grüner Farbe aus. Auffallend sind zudem die leicht rötlichen Blattränder. Damit Dein Anbau gelingt, solltest Du auf eine Keimtemperatur von 10 bis 15 °C achten und prüfen, ob die Pflanzen nicht zu tief stehen, da sie sonst faulen können.
Bei dem Kohlrabi 'Delikateß blauer' handelt es sich um eine bewährte, feinlaubige Standardsorte für den Freilandanbau. Er bildet violette Knollen, die verhältnismäßig dick sind und deren Innenqualität lange zartfleischig bleibt. Aus diesem Grund kannst Du 'Delikateß blauer' ab Juli über einen langen Zeitraum ernten.Im Fall einer Vorkultur kannst Du ab Februar mit der Aussaat in Anzuchttöpfen starten. Die Jungpflanzen werden dann ab Mitte Mai ins Freiland gesetzt. Ebenfalls möglich ist eine Direktsaat, allerdings erst ab April. Als geeigneter Standort kommen sonnige bis halbschattige Plätze mit humoser und nährstoffreicher Erde infrage. Wässern und Düngen sind förderlich für gute Erträge.
'Zuckertraube' ist eine BIO-Cherrytomate, deren Sortenname nicht von ungefähr kommt. Die kleinen roten Früchte dieser samenfesten Tomate schmecken wunderbar süß und sind sehr knackig. Sie eignen sich hervorragend als Naschgemüse für große und kleine Tomatenliebhaber. Hol auch Du Dir mit dieser Sorte die Sonne des Sommers auf die Zunge!'Zuckertraube' kann mehrtriebig gezogen und bildet lange Rispen, an denen jeweils ca. 15 Früchte wachsen. Die Pflanzen gedeihen am besten an sonnigen Standorten im Gewächshaus oder im Freiland mit Regenschutz.
Die Paprika 'Lombardo' ist ein milder, süß und aromatisch schmeckender Peperoni-Typ. Die Schoten werden ca. 10 bis 15 cm lang und ca. 2 bis 3 cm breit. Ihre Färbung ist zunächst hellgrün, bis sie im Erntezeitraum von Juni bis Oktober feuerrot abreifen.Die Anzucht dieser Sorte beginnt mit der Vorkultur im Haus von Februar bis April. Nach Ende der Frostgefahr können die Pflanzen entweder ins Freiland oder ins Gewächshaus gesetzt werden. Wichtig für einen erfolgreichen Aufwuchs ist ein sonniger, windgeschützter Platz und ein durchlässiger, nährstoffreicher und humoser Boden.
Bei der Zucchini 'Diamant' handelt es sich um eine frühe und lang tragende Sorte. Diese F1-Hybride hat keine Ranken und bringt eine Vielzahl köstlicher Früchte hervor. Diese glänzen und haben zudem eine appetitliche grüne Farbe. Die Schale ist mit hellen, leichten Sprenkeln übersäet. Ab Juni und bis Oktober kannst Du die Früchte ernten.Die leckeren Zucchini können auf viele Weisen verarbeitet werden: Du kannst sie kochen, braten, panieren, schmoren, grillen oder in Fett ausbacken. Falls doch mal ein paar Zucchini übrig bleiben, können sie problemlos eingefroren werden.
Gesunder Salat aus Saatgut in BIO-Qualität – mit dem BIO-Feldsalat 'Vit' von SPERLI ist das problemlos möglich! Die Sorte eignet sich für den Anbau im Freiland und für ganzjährige Kultur im Gewächshaus. Wichtig ist ein nährstoffreicher Boden, der locker und unkrautfrei ist. Da 'Vit' sehr tolerant gegen den Falschen Mehltau ist, kommt es im Anbau unter normalen Bedingungen nicht zu nennenswerten Problemen.Die glatten Blätter dieser Sorte haben einen angenehm nussigen Geschmack. Ihr hoher Gehalt an Vitamin A und C sowie an Mineralstoffen kommt Dir vor allem im Winter zugute. Wenn Du 'Vit' im Freiland anbaust, kannst Du ihn von September bis März ernten. Im Falle einer Gewächshauskultur ist eine ganzjährige möglich. Lass es Dir schmecken!
Wenn auch Du Popcorn liebst und gern einmal selber Popcornmais anbauen möchtest, solltest Du einen Blick auf unseren BIO-Popcornmais 'Negro Cine' werfen. Die Sorte setzt meist 3 bis 5 Kolben pro Pflanze an und ist sehr gesund und standfest mit einem nussig-aromatischen Geschmack. Eine Besonderheit ist zweifellos die Farbe der Maiskörner, die von Dunkelblau bis Grauschwarz variiert.Im Mai wird der Mais an einem sonnigen Standort ausgesät und muss per Vlies vor Vogelfraß geschützt werden. Nach der Ernte im September und Oktober bindest Du einfach die Blätter hoch und hängst die Kolben zum Trocknen auf. Danach kannst Du die Körner lösen und im Topf zu Popcorn zubereiten.
Eine italienische Spezialität stellt der Salat 'Lollo Bionda' dar. Es handelt sich um einen grünen Pflücksalat mit fein gekrausten Blättern, die angenehm kräftig und knackig schmecken. Die Köpfe fallen kompakt und halbkugelförmig aus und haben einen Durchmesser von ca. 30 cm. Sie können ganz oder blattweise ge- bzw. beerntet werden.'Lollo Bionda' kannst Du im Februar und März im Haus vorkultivieren und ab Mitte Mai, wenn es frostfrei ist, ins Freiland setzen. Eine Direktsaat ist von April bis Juli aber ebenfalls möglich. Ob Beet, Kübel oder Kasten, ist dabei ganz Dir überlassen. Die Sorte liebt nährstoffreiche, humose Böden, neigt kaum zum Innenbrand und Schossen und ist gegen den Falschen Mehltau resistent.